Verlag mit Anzeige gegen OpenAI

Immer mehr klagen

(31.03.2026) Der ChatGPT-Entwickler OpenAI muss sich jetzt einer Klage stellen. Hinter der Klage steht der Verlag, der für die "Der kleine Drache Kokosnuss" Reihe verantwortlich ist. Grund dafür sollen Urheberrechtsverletzungen am Werk des Autors Ingo Siegner sein.

Laut Angaben des Verlages, soll ChatGPT bereits bei einfachen Anfragen urheberrechtlich geschützte Werke in leicht erkennbarer Form wiedergegeben haben. Außerdem erstellte der Chatbot Illustrationen, die dem Original ähneln. Ebenso gab es Vorschläge zur Erstellung eines druckfertigen Manuskripts, inklusive Cover, Klappentexten und Anleitungen zur Einstellung auf Selfpublishing-Plattformen.

Auf Seiten von OpenAI hieß es, dass man die Vorwürfe genau prüfe. Das Unternehmen respektiere die Rechte von Autoren und Rechteinhabern und sei in Gesprächen mit vielen Verlagen rund um die Welt, damit diese von den Möglichkeiten der KI-Technologie profitieren könnten.

Die Verlegerin Carina Mathern meinte zwar, dass man der KI grundsätzlich offen gegenüberstehe, allerdings hat der Schutz des geistigen Eigentums oberste Priorität.

Unterstützung bekommt die Klage durch den Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Hauptgeschäftsführer Peter Kraus vom Cleff, stellt fest, dass der Konflikt um Urheberrechte im KI-Zeitalter "längst kein Randthema mehr" ist. Womit KI-Konzerne trainieren, wird kaum offengelegt. "KI darf nicht auf Kosten derer wachsen, die Inhalte schaffen", forderte Kraus vom Cleff.

Bereits einige Verlage, Studios und Autoren zogen gegen KI-Konzerne vor Gericht mit dem Vorwurf, dass ihr geistiges Eigentum unrechtmäßig zum Training Künstlicher Intelligenz genutzt worden sei.

(sp)

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