Verletzte wegen Kohlenmonoxid

in deutscher Eishalle

(02.10.2022) Gestern Abend kommt es zu einem Großeinsatz in einer Eishalle im bayerischen Memmingen.

Während des Spiels der Fraueneishockey-Bundesliga zwischen dem ECDC Memmingen Indians und dem EC Bergkamener Bären, klagen etliche Spielerinnen beider Mannschaften über Atemprobleme und Schwindelgefühle.

Die Einsatzkräfte stellen schließlich eine erhöhte Konzentration des geruchlosen Gases Kohlenmonoxid fest. Das Spiel wird abgebrochen, das Stadion geräumt und das Gebäude belüftet. Mehr als drei Dutzend Personen wurden verletzt. Jüngsten Medienberichten zufolge wurden insgesamt 46 Personen in Krankenhäusern behandelt.

Als mögliche Ursache vermutet die Polizei einen Defekt am Verbrennungsmotor einer Eismaschine. "Die Kohlenmonoxidwerte waren zwar messbar, aber glücklicherweise nicht kritisch", sagte ein Feuerwehrsprecher am Sonntag. Der Großteil der Verletzten konnte noch in der Nacht auf Sonntag in häusliche Pflege entlassen werden.

(TH/APA)

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