Vogelgrippe in Europa

Mann in Italien infiziert

(26.03.2026) In Italien hat sich ein Mensch erstmals nachweislich mit dem Vogelgrippevirus H9N2 infiziert. Das römische Gesundheitsministerium bestätigt, dass es sich um den ersten Fall in Europa handelt.

Ein in Italien lebender Mann aus Afrika hat sich in der Lombardei mit dem Virus angesteckt. Bei den Kontaktpersonen des Mannes konnte keine Infektion nachgewiesen werden. Das bekräftigt das bisher Bekannte: Eine Übertragung des Vogelgrippevirus von Mensch zu Mensch wurde noch nicht dokumentiert. Der Epidemiologe Gianni Rezza versichert: "Es besteht daher keine Alarmlage in Italien." Dennoch überwacht das Gesundheitsministerium die Situation aktiv.

Seltene Infektionen

Seit 1998 konnten weltweit 195 H9N2-Infektionen beim Menschen festgestellt werden. Zwei davon verliefen tödlich. Das gibt das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) bekannt. Die Fälle wurden in zehn Ländern in Asien und Afrika erfasst, Cluster von Infektionen wurden bisher nicht gemeldet.

Als die wahrscheinlichste Ansteckungsquelle gilt der direkte Kontakt mit erkrankten Vögeln oder kontaminierten Umgebungen beziehungsweise Materialien. Neben Vögeln wurde das Virus auch bei mehreren Säugetieren gefunden.

Anderer Stamm bereits in Europa

Fälle von Personen, die sich mit einem anderen Stamm des Virus infiziert haben, sind bereits in Europa aufgetreten. Der Stamm H5N1 gilt als aggressiver und hat eine hohe Sterblichkeitsrate. Seit Beginn der 2000er konnten weltweit mehr als tausend Infektionen nachgewiesen werden. Neben Afrika und Asien waren auch Spanien, England und die Türkei betroffen.

(APA/AD)

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