Vorwürfe gegen Kurz

Zwei Drittel glauben daran

(16.10.2021) Die deutliche Mehrheit der Österreicherinnen und Österreich glaubt laut einer Umfrage, dass an den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft gegen Altkanzler Sebastian Kurz (ÖVP) etwas dran ist. In einer Erhebung von Unique Research für das "profil" äußern sich 67 Prozent in diese Richtung. Nur 23 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass an den Vorwürfen nichts dran ist.

Unterdessen ist bekannt geworden, dass die Meinungsforscherin Sabine B vor der Hausdurchsuchung Nachrichten auf ihrem Handy gelöscht haben soll. Das geht aus der Anordnung zu ihrer Festnahme hervor, wie der Standard berichtet. Betroffen davon sollen etwa Chats mit dem Chef der Tageszeitung Österreich Wolfgang Fellner, sowie mit einem Sprecher von Sebastian Kurz sein. Die Meinungsforscherin soll außerdem kurz vor den Hausdurchsuchungen im Netz danach gesucht haben, wie sie ihre iCloud löschen kann. Sabine B gilt als eine von zehn Beschuldigten in der ÖVP-Affäre.

(APA/CD)

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