Wal wieder gestrandet

Nach der Rettung

(28.03.2026) Der gerade erst befreite Buckelwal in der deutschen Ostsee ist offenbar erneut gestrandet. Der Meeressäuger liegt nun auf einer Sandbank in der Wismarbucht, wie eine Greenpeace-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur dpa bestätigte. "Nachdem er sich aus seiner misslichen Lage befreien konnte, wurde der Wal heute am Mittag in der Wismarbucht in der Nähe der Insel Walfisch erneut gesichtet", bestätigte ein Sprecher des Schweriner Umweltministeriums.

Neben der Wasserschutzpolizei aus Wismar und Rostock waren demnach Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Meeresmuseums, des Instituts für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung sowie der Naturschutzorganisation Greenpeace auf dem Wasser und an Land im Einsatz. Sie wollten die Lage bewerten und im Notfall helfen.

Eifrige Suche nach dem Wal

Die Wasserschutzpolizei fuhr seit Samstagfrüh die Küste ab und suchte nach dem Wal. Auch ein weiteres Polizeiboot sowie Greenpeace waren am Samstag mit zwei Booten an der Suche beteiligt, sagte eine Sprecherin der dpa. Die Experten wollten den Wal finden, um ihn weiter in tieferes Wasser der Ostsee zu drängen. Im Idealfall sollte der junge Wal den Weg von der Ostsee zurück in den Atlantik finden.

Der 12 bis 15 Meter lange Meeressäuger war am Montag (23. März) auf einer Sandbank vor Timmendorfer Strand entdeckt worden. Nach tagelangen Bemühungen zahlreicher Helfer hatte sich das Tier in der Nacht zum Freitag selbst von der Sandbank durch eine per Bagger ausgegrabene Rinne befreit.

(APA/KS)

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