Waldbrand auf Gran Canaria

Feuwehr kommt voran!

Der Waldbrand auf Gran Canaria wütet weiter. Das Feuer ist laut der Zeitung „El Pais“ das schlimmste Brandereignis in Spanien seit 2013. Schon vor einer Woche hat es auf Gran Canaria gebrannt, doch nun breitet sich erneut ein extrem „aggressives“ Feuer aus. Und das mitten im Touristengebiet nahe des Ortes Vallesco.

Das am Samstagabend ausgebrochene Feuer hat sich bereits auf 3.400 Hektar ausgebreitet, so der Inselrat auf Twitter. Der Naturpark Tamadaba ist davon auch betroffen, der als die „grüne Lunge“ der Insel bezeichnet wird. Trotzdem gibt es gute Nachrichten. 'Das Feuer verliert an Potential', hat der Präsident der Kanarischen Inseln vor kurzem mitgeteilt.

Der Kalima, ein heißer Wüstenwind aus der Sahara, der seit Tagen über den kanarischen Inseln weht, hat die Flammen immer wieder weitergetrieben. Temperaturen von bis zu 40 Grad befeuern diese Brände. Die Behörden gehen allerdings von Brandstiftung aus. Beweise dafür gibt es aber bisher noch nicht.

Der Brand sei "jenseits der Löschkapazitäten", erklärt der Leiter der Rettungsdienste, Federico Grillo.

Touristen an den Stränden sind aber nicht von der Feuerfront betroffen.

Auch Tiere leiden unter dem Waldbrand. Doch die Guardia Civil kann einen Lichtblick inmitten dieser Katastrophe bieten: Einen geschwächten Hund hat man retten können. Den Hund hat man laut dem Medienportal „Canarias 7“ nach seiner Rettung den Kollegen vom Zivilschutz übergeben.

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