Wanderer in Tirol verunglückt

Erste Hilfe bleibt ohne Erfolg

(23.08.2026) Ein 64-jähriger Alpinist ist am Samstag in Ginzling (Bezirk Schwaz) rund 80 Meter über steiles Felsgelände abgestürzt und noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen erlegen. Der Deutsche befand sich mit seinem 38-jährigen Sohn und seinem 36-jährigen Neffen auf dem Abstieg vom Olperer (3.476 Meter). Der Notarzthubschrauber konnte die Unfallstelle wetterbedingt nicht direkt anfliegen, sondern musste 200 Höhenmeter tiefer landen. Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos.

Das Trio aus dem Landkreis Darmstadt startete die Tour gegen 7.45 Uhr von der Olpererhütte, gegen 11.15 Uhr erreichte es den Gipfel. Auf dem Rückweg hörten die beiden jüngeren Alpinisten gegen 13.00 Uhr hinter sich plötzlich einen Schrei des 64-Jährigen, der über steiles, felsdurchsetztes Gelände abstürzte. Der 38-Jährige und der 36-Jährige stiegen sofort zu dem Verunglückten ab, um Erste Hilfe zu leisten. Unbeteiligte Bergsteiger stießen hinzu, um die eingeleiteten Wiederbelebungsmaßnahmen zu unterstützen.

Nachdem der alarmierte Notarzt die Unfallstelle erreicht hatte, übernahm er die Reanimation, doch blieben seine Bemühungen erfolglos. Die Leiche des 64-Jährigen wurde von der Bergrettung geborgen und mit dem Hubschrauber ins Tal geflogen.

(APA/CD)

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