Gratis-Apps: Du bezahlst mit Daten

Gratis-Apps verkaufen uns an die Werbeindustrie! Für einen Aufschrei unter Smartphone-Besitzern sorgt eine aktuelle Studie aus Frankreich. IT-Forscher haben 2.000 Gratis-Apps unter die Lupe genommen. Jede dritte App liefert unsere Daten quasi live an sogenannte Tracking-Seiten. Diese zeichnen für Werbezwecke das Verhalten von Nutzern auf. Jede zehnte Gratis-App kontaktiert sogar mehr als 500 solcher Seiten.

Thorsten Behrens von 'saferinternet.at':
“Ein Beispiel ist die Taschenlampen-App. Durch diese wird der Standort des Nutzers geortet, man kann damit ins Telefonbuch reinschauen und sogar Nachrichten auf WhatsApp oder Facebook-Messenger mitlesen. Also wirklich gratis ist diese App nicht, man bezahlt mit seinen Daten. Im Zweifel also lieber eine kostenpflichtige App verwenden, die finanziert sich nicht durch Datenverkauf.“

Eine zusätzliche Warnung kommt von Antiviren-Guru John McAfee. Laut diesem können uns App-Entwickler sogar über die Smartphone-Kamera beobachten.

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