Frau trinkt 7 Liter Wasser

und stirbt fast

(02.12.2019) Sowas sieht man auch nicht jeden Tag!
Eine Frau wird unter Verdacht einer schweren Vergiftung in ein Schweizer Krankenhaus eingeliefert. Soweit nichts Ungewöhnliches, doch die Ursache ist mehr als kurios. Nachdem sie in kurzer Zeit sieben Liter Wasser getrunken hat, fängt ihr Körper plötzlich an zu streiken: Es kommt zu schweren epileptischen Anfällen. Laut Ärztebericht ist der Grund für diese Reaktion eine geringe Natriumkonzentration im Blut. Dadurch kommt es zu wiederkehrenden Krämpfen, ausgelöst durch Funktionsstörungen der Nervenzellen im Gehirn.

die dosis macht das gift

"Nicht das Wasser an sich ist das Gefährliche, sondern die Verdünnung des Bluts, die durch die Aufnahme von zu viel Wasser verursacht wird", erklärt Hugo Kupferschmidt von Tox Info Suisse. Der menschliche Körper ist darauf angewiesen, dass die Salzkonzentrationen im Körper in einem engen Bereich bleibt. Wenn man innerhalb kurzer Zeit zu viel Wasser trinkt, dann kann es zu einer sogenannten Hyponatriämie kommen, einer zu geringen Natriumkonzentration im Blut.

könnte tödlich enden

"Nervenzellen brauchen Natrium, um Signale übertragen zu können", so Kupferschmidt. "Wenn das nicht mehr richtig funktioniert, kann das Gehirn geschädigt werden." Außerdem könne es – wie auch im aktuellen Fall – zu epileptischen Anfällen kommen.

Im schlimmsten Fall kann eine Wasservergiftung sogar tödlich enden! Im Jahr 2007 starb eine junge Frau bei einem Wasser-Trinkwettbewerb. Die 28-Jährige trank 6,5 Liter Wasser und starb einige Stunden danach.

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