Fund in Wien: Blut und Plazenta

Polizei sucht Mutter und Baby

(16.01.2023) Eine Passantin hat Sonntagfrüh auf der Donauinsel in Wien-Floridsdorf Blut, eine Plazenta und eine Nabelschnur sowie eine Wickeldecke gefunden. Die Frau verständigte kurz vor 8.30 Uhr die Exekutive, wie Polizeisprecher Philipp Haßlinger berichtete. Die Beamten starteten sofort eine Suchaktion, an der ein Polizeiboot, Taucher der Berufsfeuerwehr sowie an Land ein Leichen- und Blutspürhund beteiligt waren. Doch von der Mutter und dem Neugeborenen fehlte zunächst jede Spur.

Haßlinger zufolge lag der Fundort auf der Insel selbst unmittelbar an der Wassergrenze bei der Floridsdorfer Brücke. Die Nabelschnur und die Plazenta waren eindeutig menschlichen Ursprungs. Über das Schicksal der Mutter und des Neugeborenen herrschte am Montag noch Unklarheit. Sollte die Frau mit ihrem Kind in ein Spital kommen, würde es die Polizei erfahren. Krankenhäuser haben in solchen Fällen Meldepflicht. Auch bei den Babyklappen wurde bisher kein Neugeborenes abgegeben.

Laut Haßlinger streiften Polizeikräfte und auch ein Boot am Montag weiter in der näheren Umgebung des Fundortes. Die Exekutive hofft aber, dass Passanten - eventuell Läufer, Radfahrer oder Hundebesitzer - trotz der Uhrzeit (Sonntagfrüh) und des regnerischen Wetters die Frau, vielleicht mit dem Kind, oder sonst etwas gesehen haben, das mit dem reichlich mysteriösen Fall in Verbindung stehen könnte. Entsprechende Hinweise (auch anonym) wurden an das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Nord, unter der Telefonnummer 01-31310-67800 oder in jeder Polizeidienststelle erbeten.

(apa/makl)

G20-Treffen in Rio

Russischer Außenminister dabei

Baby zu Tode geschüttelt

Elias wurde nur 7 Wochen alt

Cofag: Benko will aussagen

Versteigerung läuft weiter

Kiffen in Deutschland?

Ab 1.April erlaubt

Streit um Polizisten Freispruch

Keine Konsequenzen?

Containerklassen für Wien

Platzmangel an Schulen

Krötensammler gesucht!

Naturschutzbund ruft auf

Auto wieder beliebter

Trotz Öffis und Umweltschutz