Wien: Fahradbot:innen-Demo

Faire Löhne gefordert

(12.03.2024) Die Fahrradbot:innen und Essenszusteller:innen setzen nach den Warnstreiks letzte Woche in Wien, Graz, Innsbruck und Klagenfurt bei Lieferando und Foodora am heutigen Dienstag ihren Arbeitskampf für faire Lohnerhöhungen fort. Die Freien Dienstnehmer:innen von Foodora zeigen sich mit einer Radl-Demo vom Klimaschutz zum Arbeitsministerium in Wien mit den KV-Verhandler:innen der Gewerkschaft vida solidarisch. Unter dem Motto „Mit jedem Pedaltritt treten wir für ein besseres Leben!“ fordern sie gleichzeitig die Bundesregierung auf, für sie und ihre „Green Jobs“ bessere gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen. In Linz und Salzburg finden an diesem Tag auch Betriebsversammlung und Protestkundgebung in den Lieferando Hubs statt. Grund für die Protestmaßnahmen sind die schleppenden KV-Verhandlungen. Die Arbeitgeber und die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) verweigern den rund 2.000 Beschäftigten, für die der KV gilt, einer vollen Abgeltung der Inflation.

Nach vier KV-Verhandlungsrunden lag das Angebot der Arbeitgeber noch immer bei nur 5,8 Prozent. Das deckt nicht einmal die von der Gewerkschaft vida geforderte rollierende Inflation in Höhe von 8,7 Prozent ab. „Wir fordern den Sozialpartner auf, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren, wir sind jederzeit verhandlungsbereit“, stellt Toni Pravdic, KV-Verhandlungsleiter der Gewerkschaft vida, fest und fügt hinzu: „Erfahrungsgemäß hebt eine Lohnerhöhung im KV auch die Einkommen der über 2.000 freien Dienstnehmer:innen an.“

Treffpunkt für die Rad-Demo ist um 9.30 Uhr vor dem Bundesministerium für Umwelt und Klimaschutz in der Radetzkystraße. Um 9.50 Uhr startet die Demo dann in Richtung Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft.

(apa/mc)

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