Wien lädt ESC-Welt auf ein Kaffeetscherl

70. Song Contest

(16.04.2026) Kaffeehauskultur meets ESC: Nicht nur wird der Green Room für die Künstler in der Stadthalle beim Eurovision Song Contest als Kaffeehaus gestaltet, und nicht nur wird das Café im Wien Museum zum Eurofan House für die Community - auch die Wiener Kaffeehäuser mutieren von 3. bis 17. Mai zu ESC-Locations. Unter dem Titel "Eurofan Café" werden 20 teilnehmende Kaffeetempel zu offenen Treffpunkten und laden die Länderdelegationen und Fans auf ein Kaffeetscherl. Nun wurde das kulinarische Vorhaben vorgestellt.

Konkret fungiert jedes teilnehmende Kaffeehaus gleichsam als Pate und Gastgeber für ein oder zwei der Teilnehmerländer. Schweden und Zypern etwa finden im Café Mozart ihr Zuhause, Australien bezieht standesgemäß im Crossfields Stellung, das hippe Café phil sorgt sich um Bulgarien, Aserbaidschan und Deutschland sind die Schützlinge für das Hummel, während Dänemark und Österreich bei Gerstner ihre Zelte aufschlagen. So verteilen sich 34 der 35 Teilnehmerländer auf die ganze Stadt.

Israel noch nicht fix an Bord

Einzig Israel ist als Gastland zumindest bis dato noch nicht fixiert als Teilnehmer beim Kaffeehausreigen. Hier dürften angesichts der virulenten Debatte um die Zulassung des in den Gaza- und Iran-Krieg verstrickten Landes Sicherheitsbedenken eine Rolle spielen. Noch habe es jedenfalls keine Rückmeldung auf die Anfrage gegeben, hieß es vonseiten der Kaffeesieder gegenüber der APA. Ausgeschlossen ist eine Teilnahme Israels bei der Aktion aber keinesfalls.

Wie konkret das Programm in den einzelnen Locations ausschauen wird, soll nun jedenfalls alsbald auch in Abstimmung mit den Gastländern fixiert werden. Geplant seien Speisen aus den jeweiligen Nationen auf der Karte, Livemusik oder Meet and Greets mit den Künstlern. "Und vielleicht gibt es auch ein modernes Coffee-Rave in der Früh", sinnierte Ferdinand Querfeld als Vertreter der Landtmann-Dynastie. Sein Haus plane als Gastgeber für San Marino und Großbritannien jedenfalls vermutlich, Grappa und English Breakfast auf die Karte zu setzen.

App mit Gewinnspiel

"Wie bringe ich den Song Contest in die Wiener Kaffeehäuser?", sei die Grundfrage für die Initiative der Kaffeesieder gewesen, so Wolfgang Binder als Betreiber des Café Frauenhuber. Die heimischen Kaffeetempel seien schließlich immer schon ein Ort der Begegnung gewesen. Und damit sich die Menschen nicht nur auf eines der temporären Fan-Cafés fokussieren, gibt es die Walk15-App, über die man QR-Codes in den Locations sammeln kann. Ab fünf abgehakten Kaffeehäusern nimmt man an einem Gewinnspiel teil, bei dem es unter anderem Finaltickets zu gewinnen gibt.

(mt/apa)

Justiz: Co-Pilot plante Anschlag

auf Flughafen Tel Aviv

Selbstzweifel bei Sophia Thiel

Kampf mit eigener Emotion

Orang-Utan aus Feuer gerettet

Heftige Brände in Indonesien

30.000 Flaschen Wein gestohlen!

Flaschenwert bei 5 Mio. Euro

100.000 zusätzliche Grippe-Impfdosen

für Österreich gesichert

Lawrence will Beauty-OP

Botox und Wangenfett-Entfernung

ÖSV-Star kündigt Karriere-Ende an

Gasser bestreitet Abschiedssaison

Spionage-Verdacht in Wien

Vier Ukrainer festgenommen