Wien: Motoren-Werk schließt

300 Mitarbeiter verlieren Job

(28.06.2023) Das Anfang der 1980er-Jahre gegründete Opel-Werk in Wien-Aspern schließt bald endgültig. Betreiber Stellantis sieht für das ehemalige General-Motors-Werk, in dem derzeit noch rund 300 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit der Getriebefertigung beschäftigt sind, keine Zukunft. Für die Beschäftigten soll in den kommenden Wochen ein umfassender Sozialplan ausgearbeitet werden, gab Stellantis am Mittwoch bekannt.

"Es gibt noch keinen Termin für ein Produktionsende, jetzt beginnen die Gespräche mit den Betriebsräten", hieß es aus dem Unternehmen zur APA. Der Prozess werde mehrere Monate dauern. Für die Beschäftigen werde ein Job-Center eingerichtet, das Hilfe bei einem Wechsel des Arbeitsplatzes, einschließlich Optionen innerhalb des Konzerns, bieten soll. Stellantis hat abgesehen von dem Werk in Wien-Aspern keine anderen Produktionsstandorte in Österreich. Im Vertrieb sind hierzulande rund 250 bis 300 Personen beschäftigt.

Im Zusammenhang mit dem gravierenden Wandel in der Automobilindustrie hin zur Elektromobilität seien die Voraussetzungen für eine nachhaltige Zukunft des Werks Aspern nicht gegeben, so Stellantis laut einer Mitteilung. In Aspern werden derzeit noch 6-Gang-Schaltgetriebe für Verbrennungsmotoren hergestellt. Stellantis will die Getriebeproduktion auf Valenciennes (Frankreich) fokussieren.

Was mit dem österreichischen Werk nach seinem Ende passiert, ist noch nicht klar. Grundstückseigentümer ist die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG). Das Betriebsgebiet umfasst rund 600.000 Quadratmeter.

(APA/CD)

AKW-Neubauverbot gekippt

Schweiz habt Verbot auf

Mieten deutlich teurer

4,8 prozent anstieg

günstig urlaub machen

hier ist dein geld mehr wert

15 Monate alten Sohn erwürgt

Prozess gegen Mutter in Krems

Warnung vor Hitze und Baden

Jetzt wird es wieder gefährlich

WM: 300-Fake-Portale entdeckt

Vorsicht beim Ticket-Kauf

ID Austria: Neue Funktionen

Ausstellung von Vollmachten

Kollision mit Wildschwein

Biker schwer verletzt