Wien: Wirbel um Mistkübel-Büro

(12.10.2016) Riesenwirbel um einen überdimensionalen Mistkübel mitten in Wien. Die für die Abfallwirtschaft zuständige MA 48 hätte vor drei Jahren eigentlich ein neues Bürogebäude bekommen sollen. Und zwar in Form eines riesigen Mistkübels – das ist zumindest der Wunsch der Stadtverwaltung gewesen. Doch eine Architektenjury hat das Mistkübel-Büro als kitschig und nicht wirklich umsetzbar eingestuft. Die Stadt hat trotzig reagiert und daraufhin das ganze Projekt abgesagt.

Falter-Chefredakteur Florian Klenk:
“Die Architekten argumentieren eben damit, dass sie die Experten sind und genau wissen, was realisierbar ist. Sonst kommt demnächst ein Arzt, der ein Krankenhaus in Form einer Spritze bauen will. Oder der Verteidigungsminister möchte ein Bürogebäude in Form eines Panzers. Aber die Stadtverwaltung ist halt beleidigt.“

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