WIFO: Kaum Wachstum

Inflation bleibt hoch

(25.07.2023) Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (Wifo) ist für den leichten Aufschwung, den es für die kommenden Jahre erwartet, weniger optimistisch als zuletzt. Für den Zeitraum 2023 bis 2027 wird nunmehr ein durchschnittliches BIP-Wachstum von 1,4 statt zuletzt 1,6 Prozent pro Jahr erwartet. Das zeigt das am Dienstag veröffentlichte Update der Wifo-Mittelfristprognose. Für heuer wird weiterhin eine Stagnation prognostiziert. Die Inflation bleibt hoch. Für 2025 alleine sieht das Wifo nur mehr ein reales Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent. Im Mai war das Institut noch von einem 2,1-prozentigen Zuwachs ausgegangen.

Die hohen Energiepreise, die derzeit die Produktionsmöglichkeiten der Betriebe dämpften, dürften sich demnach auch weiterhin bemerkbar machen - trotz der sinkenden Großhandelspreise. So liege das Preisniveau in Österreich immer noch über jenem der USA und anderen Industrieländern. "Die Verteuerung von Energie belastet somit auch mittelfristig vor allem die energieintensive Industrie", schrieb das Wifo am Dienstag. Ein weiterer Grund für den etwas verhalteneren Ausblick ist eine leicht niedrigere Erwartung im Bereich der inländischen Nachfrage bzw. beim Konsum, wie Wifo-Experte Josef Baumgartner im Gespräch mit der APA ergänzte.

Indes sieht das neueste Konjunkturbarometer der Industriellenvereinigung (IV) eine Winterrezession auf die Industrie zukommen. "Die Eintrübung der Konjunkturaussichten ist strukturell, nicht saisonal", sagte IV-Chefökonom Christian Helmenstein vor Journalistinnen und Journalisten. Das IV-Konjunkturbarometer steht genau auf Null - beim Saldo der durchschnittlichen aktuellen Einschätzung der Geschäftslage und jener für die nächsten sechs Monate. "Bestenfalls" im kommenden Frühjahr könne es wieder aufwärts gehen. IV-Generalsekretär Christoph Neumayer forderte darob einen Bürokratieabbau und die Wiedereinführung einer Investitionsprämie à la Coronapandemie.

Die Inflationsrate dürfte den Angaben des Wifo zufolge heuer mit 7,5 Prozent weiter hoch bleiben. Mit der Entspannung der Lieferketten sowie dem Rückgang der Haushaltstarife für Gas und Strom könnte die Inflationsrate 2024 aber schon auf 3,8 Prozent zurückgehen und sich bis zum Ende des Prognosezeitraums dem 2-Prozent-Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) annähern. Im Vergleich zu anderen EU-Ländern werde die Inflation hierzulande jedoch etwas langsamer sinken.

(fd/apa)

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