Wir jubeln!

Deutschland zittert

(22.11.2023) Nach dem Tiefschlag am Dienstag im Wiener Happel-Stadion geht in Deutschland die Angst vor dem nächsten Turnierdebakel der eigenen Fußball-Nationalmannschaft um. Die DFB-Auswahl verabschiedete sich beim 0:2 gegen Österreich mit einer im Hinblick auf die Heim-EURO 2024 alarmierenden Leistung in die Winterpause. Zum Drüberstreuen verpasst Bayern-Star Leroy Sane aufgrund seiner Tätlichkeit gegen Phillipp Mwene wohl die gesamte Endrunden-Vorbereitung.

Entsprechend frustriert war Bundestrainer Julian Nagelsmann nach seiner zweiten Niederlage im vierten Spiel. Man müsse akzeptieren, dass es "unfassbar viel Arbeit gibt. Es gibt Dinge, wo wir ansetzen müssen. Es geht nur über extrem harte Arbeit und auch über deutsche Tugenden, das ist Fakt. Wir können nicht in Schönheit sterben. Wir werden auch im Sommer keine Verteidigungsmonster werden." Der junge Coach sieht auch ein Kopfproblem bei seinen Spielern: "Die Mannschaft ist nicht befreit. Wir sind nicht diese Einheit, die wir außerhalb auf dem Platz sind. Wir strotzen nicht vor Selbstvertrauen, das ist einfach Fakt. Das liegt auf der Hand, wenn man die letzten Jahre sieht."

Von seinem Weg will Nagelsmann dennoch nicht abgehen. "Jetzt kann man natürlich sagen, ich schmeiße im März wieder alles um und mache eine ganze andere Idee", sagte der frühere Bayern-Coach. "Oder wir sagen, wir gehen den weiter, und versuchen, eher den Weg einer Spitzenmannschaft zu gehen." Nagelsmann verteidigte die umstrittene Rolle von Kai Havertz auf der linken Außenbahn, beklagte "absurde" Ballverluste und gab sich kämpferisch. "Ich will jetzt langsam rauskommen aus dieser Opferrolle, wie schlecht alles die letzten Jahre war und wie wenige Spiele wir gewinnen, und, und, und."

Rute im Fenster

Seinen Kickern stellte der Coach verklausuliert die Rute ins Fenster. "Am Ende geht es für uns ein bisschen um das Bewusstsein der Situation und um die richtige Auswahl der passenden Spieler, die vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt weniger gut passen würden, aber zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht einen Tick besser passen in dem Statuts, in dem sich die deutsche Nationalmannschaft aktuell befindet."

"Das muss besser werden"

Etwas härter wurden die DFB-Internationalen von Sportdirektor Rudi Völler angepackt. "Es geht vordergründig gar nicht um das nackte Ergebnis, aber die Art und Weise, das ist nicht schön, das können wir uns nicht gefallen lassen, und das muss auch besser werden", sagte der Weltmeister von 1990. "Ich weiß, das ist immer ein Begriff, ein Wort, das strapaziert wird, aber uns fehlen ein bisschen die deutschen Tugenden." Die DFB-Auswahl müsse "die fünf bis zehn Prozent an Leidenschaft, an Dynamik, an Energie" ins Spiel bekommen. "Sonst wird es schwierig", sagte Völler. Nagelsmann betonte unterdessen, auf interne Missstimmung seien die jüngsten Ergebnisse nicht zurückzuführen. Abseits der Spiele sei sein Team eine "sehr geschlossene Gemeinschaft mit einem unglaublich guten Miteinander". Im Spiel seien dann aber noch "zu viele Einzelkämpfer" zu sehen.

(fd/apa)

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