Wirbel um 'Sklaven-Sandalen'

Riesen Aufregung um Sklaven-Sandalen im Internet! Der Moderiese ‚Zara‘ bietet in seinem Online-Shop Schuhe an, die als ‚Sklaven-Sandalen‘ bezeichnet werden. Vom spanischen Modeunternehmen ‚Zara‘ heißt es, dass lediglich ein Übersetzungsfehler für den Fauxpas verantwortlich sei. Aber: Der Modehersteller ist schon des Öfteren durch Fehltritte aufgefallen. Beispielsweise sind ein Kindershirt, das an KZ-Häftlinge erinnert oder eine Handtasche, auf der Hakenkreuze abgebildet waren, auf den Markt gekommen.

Solche Fehler spiegeln leider manche Unternehmensführungen und damit auch Teile der Gesellschaft wieder, sagt Style-Expertin Irmie Schüch-Schamburek:
“Mitarbeiter werden nicht richtig ausgebildet, jeder muss im Unterakkord arbeiten, empfindet daher auch keine Liebe mehr zu seinem Job und es darf auch niemand mehr Selbstverantwortung in seinem Job zeigen. Ich kann mir schon vorstellen, dass dieser Fehler einigen Mitarbeitern aufgefallen ist, aber niemand hatte den Mut zu sagen, dass das politisch nicht korrekt ist.“

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