WKStA vs. Benko persönlich

Lage von Signa verschleiert?

(16.04.2024) Neue Vorwürfe? Worum geht es jetzt genau? Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) ermittelt im Zusammenhang mit der Insolvenz des Signa-Konzerns nun auch gegen Firmengründer René Benko persönlich, berichtet das "Ö1-Mittagsjournal". Das habe auch Benkos Anwalt Norbert Wess bestätigt. Es geht um einen Kredit einer österreichischen Bank über 25 Mio. Euro, bei dessen Verlängerung im vergangenen Sommer Benko die wirtschaftliche Lage der Signa verschleiert haben soll, so der Vorwurf.

Wess bestätigt zwar, dass es ein Verfahren gegen Benko gibt, äußert sich aber nicht über den Inhalt. Er habe Akteneinsicht genommen und kenne die darin erhobenen Vorwürfe und weise diese als "vollkommen haltlos" zurück. "Wir werden inhaltlich nur gegenüber der WKStA Stellung nehmen", so Wess zur APA.

Anwalt Johannes Zink sagt, seine Kanzlei habe im Namen seiner Mandanten eine Sachverhaltsdarstellung eingebracht. Dabei gehe es um den Vorwurf oder den Verdacht, dass zu einem Zeitpunkt als die Signa-Gruppe bereits insolvent war, Gelder bei Banken und Investoren ausgeborgt wurden. Es bestehe aus Sicht der Mandanten der Anschein, dass Benko als faktischer Geschäftsführer selbst für die Signa-Gruppe tätig geworden sei, Finanzierungsgespräche selbst geführt und auch selbst Korrespondenzen mit den Banken geführt habe. Die "Kronen Zeitung" (online) zitiert Zink mit den Worten: "Ich kann nur bestätigen, dass unsere Kanzlei in der Causa Signa mehrere Strafanzeigen für verschiedene Geschädigte eingebracht hat. Es geht hierbei um Betrug, Untreue und betrügerische Krida."

Ö1 - wie auch die "Kronen Zeitung" berichten, dass in diesem Fall neben Benko auch ein Signa-Manager sowie eine Gesellschaft aus der Signa-Gruppe als Beschuldigte geführt würden. Für diese Firma soll die WKStA Verfahrenshilfe beantragt haben, von der WKStA gibt es vorerst keine Stellungnahme. Für Benko ist es nicht das erste Verfahren, das gegen ihn persönlich angestrengt wurde. Die Staatsanwaltschaft München ermittelt wegen des Verdachts der Geldwäsche, was Benkos Münchner Rechtsanwalt Florian Ufer als "haltlos" zurückgewiesen hat.

(fd/apa)

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