Wo ist die Corona-Disziplin?

Schlendrian greift um sich

(23.06.2020) Brauchen wir wirklich erst wieder Horror-Infektionszahlen, um diszipliniert zu sein? In Österreich greift der Corona-Schlendrian um sich. Am Wochenende ist ja in zahlreichen Clubs und Lokalen bis 1 Uhr Früh feucht-fröhlich und dicht aneinander gedrängt gefeiert worden. Auch in den Öffis sieht man jetzt immer mehr Fahrgäste, die auf den Mund-Nasenschutz pfeifen.

Das ist gefährlich, laut Psychologen aber nicht wirklich verwunderlich.

Inzwischen gibt es so viele Lockerungen und so wenig Neu-Infektionen, dass die Disziplin leider automatisch flöten geht. Psychologe Enrique Grabl:
"Wenn die Zahlen emotionspsychologisch Schrecken erzeugen, dann sind wir diszipliniert. Wenn Kontrollen und Strafen drohen, dann sind wir diszipliniert. Wenn all das aber nicht da ist, dann geht die Disziplin verloren. Und es ist auch eine Gruppendynamik zu beobachten. Wenn der erste Fahrgast im Bus die Maske abnimmt, dann folgen weitere."

(mc)

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