Gewissheit: Magier tot!

Wie weit darf Zauberer gehen?

Jetzt ist es traurige Gewissheit: Der indische Magier, der sich in einem spektakulären Trick unter Wasser entfesseln wollte, ist tot.

Der indische Stunt-Künstler und Magier „Jadugar Mandrake“ wollte sich in Stahlseilen und Tauen eingeschnürt und mit der Hilfe eines Krans in den Fluss Ganges versenken lassen, um zu beweisen, dass er dort alleine wieder herauskommt.

Vor den Augen seiner Familie, Freunden, Presse und hunderten Zuschauern wollte der 40-Jährige seinen Trick ausführen und scherzte noch: „Wenn ich mich befreien kann, wird es magisch, wenn nicht, wird es tragisch.“ Daraufhin hat ihn der Kran langsam ins Wasser gelassen. Das Bild oben zeigt jenen Moment, in dem der Zauberer ins Wasser eingetaucht ist.

Alle haben gespannt gewartet, doch irgendwas muss bei dem Entfesselungstrick schief gelaufen sein und der Magier, der mit bürgerlichem Namen Chanchal Lahiri heißt, ist nicht mehr hochgekommen.

Gestern ist die Leiche dann gefunden und aus dem Fluss geborgen worden.

Doch wie weit dürfen Magier bei ihren Tricks gehen? Der österreichische Zauberkünstler Magic Christian sagt:
"Leider passieren immer wieder Todesfälle. Es gibt Zauberkünstler, die auf der Bühne auf sich schießen haben lassen. Dabei haben sie die Patronen verwechselt und sind erschossen worden. Andere haben sich lebendig begraben lassen und das Gewicht des Betons unterschätzt. Der Sarg ist dann zerdrückt worden. Also das geschieht leider, wenn man zu viel Risiko nimmt."

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