Länder offen für Maskenpflicht

Schulen: zu viele Krankenstände

(11.10.2022) Jetzt verschärft sich die Situation. Krankenstandsbedingte Ausfälle haben schon in der vergangenen Woche in Kärnten für Probleme an vielen Schulen gesorgt. Rund zehn Prozent der Lehrer fielen aus. Das berichtete die "Kleine Zeitung" heute, Dienstag. An einzelnen Schulen mussten Klassen zusammengelegt werden, bestätigte man in der Bildungsdirektion auf APA-Anfrage. Für diese Woche rechnet man mit einer Verschärfung der Situation.

Kommt die Maskenpflicht, oder auch nicht?

Kommt der Herbst, kommt die Diskussion um eine Maskenpflicht. Die Regierung sendete in dieser Frage gemischte Signale. Die Grüne Klubobfrau Sigrid Maurer kündigte hingegen bereits an, dass die Maskenpflicht in Innenräumen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und auch im Lebensmittelhandel zurückkommen wird. Das Gesundheitsministerium will vorerst die Entwicklung weiter beobachten. Von den Bundesländern käme nicht allzu viel Gegenwind, ergab ein APA-Rundruf.

Kogler will sich noch nicht festlegen

Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) wollte sich heute bei einer Pressekonferenz erneut nicht festlegen, ob die Maskenpflicht bei gleichbleibender Entwicklung fix kommt. In anderen europäischen Ländern gebe es derzeit wenig bis keine Coronamaßnahmen. Die Entscheidung werde von der Belastung der Kapazitäten und von Personalausfällen in den Krankenhäusern abhängen. Die Lage sei dort aber soweit stabil. Eine Entscheidung muss jedenfalls bis 23. Oktober gefällt werden, denn dann läuft die aktuelle Corona-Maßnahmenverordnung aus. Vom Koalitionspartner ÖVP gab es auf APA-Anfrage vorerst keine Stellungnahme.

Noch mehr Infekte nach Feiertag

Gestern feierte Kärnten seinen Landesfeiertag. Ansteckungen bei den Zusammenkünften werden die Zahl der Krankenstände und Pflegeurlaube in der Lehrerschaft erneut ansteigen lassen, glaubt man in der Bildungsdirektion. Wobei naturgemäß nicht alle Ausfälle auf Covid-19 zurückzuführen seien. Mehr als 7.000 Pädagoginnen und Pädagogen gibt es an Kärntens Schulen. 20 zusätzliche Kräfte, die als Personalreserve angestellt wurden, sind im Einsatz, reichen aber nicht aus, um die Lücken zu füllen.

(fd/apa)

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