Zündler im Nachtzug?

ÖBB auf Spurensuche

(16.03.2022) Ein Feuerteufel geht derzeit scheinbar um. Eine mögliche Brandserie in Nachtzügen beschäftigt die Behörden in Oberösterreich. Mittwochfrüh brach bereits zum dritten Mal binnen vier Tagen in einem Waggon Feuer aus. Die ÖBB gehen klar von Fremdverschulden aus, wie Sprecher Bernhard Rieder sagte. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.

Brand auf dem Weg nach Wien

Montagfrüh war in einem Zug von Zürich nach Wien Feuer ausgebrochen. Ein Mitarbeiter habe ihn entdeckt, selbst zu löschen begonnen und Alarm geschlagen, so Rieder. Der Zug sei zu diesem Zeitpunkt gerade in Wels eingefahren. Dort blieb er stehen, die Passagiere wurden in Sicherheit gebracht und die Feuerwehr löschte den Rest des Brandes. Laut Rieder wurde niemand verletzt.

Ähnliche Vorfälle am Sonntag und am Montag

Bereits Sonntagfrüh und Montagfrüh hatte es ähnliche Vorfälle in Gunskirchen bzw. Vöcklabruck gegeben. Bei dem Brand in Gunskirchen gehen die Ermittler davon aus, dass die Flammen von einem Handtuchspender ausgingen. Details zu den anderen Bränden waren offiziell nicht bekannt, es soll sich aber um recht ähnliche Vorfälle gehandelt haben.

(fd/apa)

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