Bub (2) ist verstorben

Umfangreiche Trauerfeiern

(04.03.2026) In Italien trauern Tausende Menschen um den zweijährigen Domenico, der nach einer missglückten Herztransplantation gestorben ist. Der kleine Bub wurde im Dom seines Heimatorts Nola nahe Neapel aufgebahrt. Seit Mittwoch strömten zahlreiche Menschen zur Kathedrale, um Abschied zu nehmen. Zur Beerdigung am Nachmittag wurde auch Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni erwartet.

Spenderherz funktionierte nicht

Der Zweijährige war mit einem schweren Herzfehler geboren worden. Kurz vor Weihnachten erhielt Domenico in Neapel ein Spenderherz. Das Organ funktionierte jedoch nie richtig. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das Herz beim Transport von Bozen nach Neapel falsch gekühlt. Der Bub starb schließlich am vorvergangenen Wochenende auf der Intensivstation eines Krankenhauses in Neapel.

Der tragische Fall sorgt seit Wochen für große Betroffenheit in Italien und beschäftigt inzwischen auch die Justiz.

Ermittlungen wegen möglicher Fehler

Eine Autopsie soll nun klären, was genau zum Tod des Kindes geführt hat. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

Im Fokus steht der neapolitanische Herzchirurg Guido Oppido, der den Eingriff durchgeführt hatte. Er weist jedoch jede Schuld zurück:

„Ich weiß nur, dass ich alles richtig gemacht habe. Ich bin selbst ein Opfer dieser Situation.“

Der Arzt erklärte laut Medienberichten, er habe in seiner Karriere bereits rund 3.000 Kinder operiert.

Herz offenbar beim Transport beschädigt

Das Spenderorgan wurde im Dezember aus Südtirol nach Neapel gebracht. Nach ersten Erkenntnissen befand es sich in einer einfachen Kühlbox mit Trockeneis.

Als der Transportbehälter in Neapel geöffnet wurde, war das Herz gefroren. Das medizinische Team versuchte, das Organ aufzutauen – ohne Erfolg.

Da es laut Angaben des Chirurgen keine Alternative gegeben habe, wurde das Herz dennoch transplantiert.

Neben der Staatsanwaltschaft hat sich inzwischen auch das italienische Gesundheitsministerium eingeschaltet, um den Ablauf des Transports und der Operation zu untersuchen.

(fd/apa)

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