Bub (7) stirbt am Schulweg!

Auto erfasst Fahrrad!

(23.09.2026) Ein tragischer Verkehrsunfall erschüttert Turin in Norditalien. Der erst siebenjährige Nicolò wurde am Dienstagmorgen auf seinem Fahrrad von einem Auto erfasst. Der Bub war gemeinsam mit seinem Vater auf dem Weg zur Schule, als es im Stadtteil Vanchiglia zu dem folgenschweren Zusammenstoß kam. Trotz einer Notoperation und stundenlanger Bemühungen der Ärzte starb das Kind am Nachmittag im Kinderkrankenhaus Regina Margherita.

Nicolò war mit seinem Vater auf dem Weg zur Schule

Der Unfall ereignete sich am 22. September kurz nach 8 Uhr am Corso Regina Margherita, im Bereich der Hausnummer 63 zwischen Via Montebello und Via Tarino. Nicolò war mit seinem Vater auf Fahrrädern unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der Siebenjährige im Bereich der Radspur, als er von einem Auto erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert wurde.

Der Bub soll einen Fahrradhelm getragen haben. Sein Vater blieb nach dem Unfall unverletzt, musste jedoch von Rettungskräften betreut werden und stand unter Schock.

Siebenjähriger kam mit Herzstillstand ins Krankenhaus

Die Verletzungen des Kindes waren von Beginn an lebensbedrohlich. Rettungskräfte des 118 versorgten Nicolò unmittelbar am Unfallort, intubierten ihn und brachten ihn mit höchster Dringlichkeit in das Kinderkrankenhaus Regina Margherita in Turin.

Der Siebenjährige kam bereits mit Herzstillstand in der Klinik an. Ärzten gelang es zunächst, seine Herztätigkeit wiederherzustellen. Wegen der massiven Verletzungen wurde das Kind sofort operiert. Nicolò hatte unter anderem schwerste Kopf- und Bauchverletzungen sowie weitere Frakturen erlitten. Doch die Verletzungen waren zu schwer. Am Nachmittag starb der Siebenjährige im Krankenhaus.

Autofahrer blieb nach Unfall am Unglücksort

Der Lenker des beteiligten Autos blieb nach dem Zusammenstoß am Unfallort und leistete beziehungsweise organisierte Hilfe. Hinweise auf Fahrerflucht gibt es nicht.

Die Polizia Locale von Turin nahm umfangreiche Ermittlungen auf. Die Beamten sicherten Spuren und befragten Zeugen. Sowohl das Auto als auch das Fahrrad des Kindes wurden für weitere Untersuchungen sichergestellt. Die genaue Ursache und der Ablauf des Zusammenstoßes werden weiterhin untersucht.

Tod von Nicolò löst große Anteilnahme in Turin aus

Der Tod des Siebenjährigen hat in Turin große Bestürzung ausgelöst. Bürgermeister Stefano Lo Russo sprach von einer Tragödie, die die gesamte Stadt treffe, und drückte der Familie im Namen Turins sein Mitgefühl aus.

Schon am Morgen nach dem Unfall versammelten sich rund 300 Menschen am Corso Regina Margherita. Eltern, Kinder, Jugendliche und ältere Bewohner bildeten eine sogenannte „menschliche Radspur“, um auf die Sicherheit von Radfahrern und insbesondere von Kindern aufmerksam zu machen.

Weißes „Ghost Bike“ erinnert an den Siebenjährigen

Genau an jener Stelle, an der Nicolò angefahren worden war, stellten Teilnehmer ein weißes „Ghost Bike“ auf. Solche weiß lackierten Fahrräder werden international als Mahnmal für Radfahrer verwendet, die im Straßenverkehr ums Leben gekommen sind.

Die Teilnehmer forderten mehr Sicherheit auf Turins Straßen. Ihre Botschaft lautete: Sicherheit im Straßenverkehr dürfe kein Privileg sein. Für Nicolòs Familie bleibt der Dienstagmorgen eine unvorstellbare Tragödie: Der Siebenjährige war gemeinsam mit seinem Vater lediglich auf dem Fahrrad unterwegs zur Schule – wenige Stunden später starb er an seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus.

(fd)

Sonntagsöffnung im Handel?

WKÖ mit Vorstoß

Swifties, aufgepasst!

Taylor droppt Single am 25.09.

Experte: Alaba zu Udinese

ÖFB-Star bald in Serie A?

"Fat Bear Week": Wer gewinnt?

Auch du kannst voten

Änderung bei Rabattpickerl

Billa stellt um

NÖ: Tödlicher Crash auf A1

Autobahn stundenlang gesperrt

Hauseinsturz: Vermisste Frau tot

Leiche der 85-Jährigen geborgen

Klimaanlagen für Gefängnisse

Hitzeschutz für Häftlinge