DHL Fahrer rastet aus!

Schlägerei auf der Straße!

(28.08.2025) Erst waren es nur Worte, dann flogen die Fäuste: Ein DHL-Paketfahrer hat in Herne ein Paar attackiert – mitten auf der Straße, vor laufender Kamera. Ein Video der brutalen Szene verbreitete sich rasant in sozialen Netzwerken. Inzwischen ermittelt die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung, DHL hat den Mann fristlos entlassen.

Der Streit eskaliert

Auslöser soll ein banaler Alltagskonflikt gewesen sein: Der Lieferwagen des Paketboten stand nach Ansicht des Paares an einer ungünstigen Stelle. Daraus entwickelte sich zunächst ein Wortgefecht. Doch statt sich zu beruhigen, eskalierte die Situation: Der 21-jährige Fahrer schlug der 42-jährigen Frau ins Gesicht. Als ihr 54-jähriger Partner eingreifen wollte, wurde auch er attackiert – so heftig, dass er über eine Hecke stürzte. Beide erlitten Verletzungen. In den Videos, die Augenzeugen aufnahmen, ist zu hören, wie der Zusteller ruft: „Ich bin Boxer!“

+++Triggerwarnung+++Gewalt+++Drohungen+++Schimpfwörter

Die Polizei Bochum bestätigt den Vorfall. Der Tatzeitpunkt liegt bereits einige Wochen zurück, am 6. August. „Wir ermitteln gegen den Beschuldigten wegen gefährlicher Körperverletzung“, so eine Sprecherin. Es gebe zahlreiche Zeugen und mehrere Videos, die den Hergang dokumentieren.

DHL reagiert

Für den Zusteller hat der Ausraster bereits Konsequenzen: Sein Arbeitgeber DHL hat die Zusammenarbeit beendet. „Der Mitarbeiter ist nicht mehr für uns tätig. Wir sind betroffen von den Bildern“, teilte das Unternehmen mit. Hinweise auf polizeiliche Erkenntnisse habe es vor der Anstellung nicht gegeben.

Medienberichte

Zuerst bekannt gemacht hatte den Fall die „Bild“-Zeitung. Danach griffen Nachrichtenagenturen und Online-Medien die Geschichte auf. Die Videoaufnahmen sorgten dafür, dass der Fall bundesweit für Aufsehen erregte.

Was bleibt

Ein Streit um einen Parkplatz, ein paar Worte – und am Ende eine Prügelattacke. Der Vorfall zeigt, wie schnell Konflikte eskalieren können. Während die Ermittlungen laufen, gilt für den Beschuldigten die Unschuldsvermutung. Klar ist jedoch: Gewalt löst keine Probleme.

(fd)

Böller explodiert in Hand

Graz: 14-Jährige verletzt

19-Jähriger kommt ums Leben

Bei Lawinenabgang in Tirol

Legionellen-Alarm in Therme

Bad Tatzmannsdorf

Mehr Syrien-Abschiebungen?

Neue EU-Einschätzung

ÖFB-Team gegen Argentinien

WM-Auslösung

Michael Bublé singt für Papst

Ave Maria

21-jähriger Häftling tot

in Wiener JA Josefstadt

Besitzdenken: Warnsignal

Studie über Femizide