Donauinselfest muss sparen

Weniger Bühnen, weniger Acts

(13.02.2026) Das Donauinselfest ist ein Fixpunkt in der österreichischen Kulturszene und ist das größte Freiluftfestival in Europa. Doch auch hier muss gespart werden, das teilt die SPÖ Wien als Veranstalterin am Donnerstag mit. Deshalb werden beim Donauinselfest 2026 weniger Bühnen und weniger Acts auftreten. Statt 16 Bühnen wird es nur mehr 14 geben, die Zahl der auftretenden Künstlerinnen und Künstler wird auf rund 200 reduziert. Zuletzt sei man hier knapp darüber gelegen, so kündigte SPÖ-Wien-Landesparteisekretär Jörg Neumayer. Um den Rückgang auszugleichen sollen die Acts in diesem Jahr etwas länger spielen. Grund für die Einsparungen sei die angespannte Wirtschaftslage, so Neumayer.

Mehr Künstler aus Österreich

Aufgrund des Sparkurses der Stadt wurde die künstlerbezogene Förderung für das Donauinselfest nicht erhöht. Deshalb wird heuer wieder mehr auf die Unterstützung von heimischen anstatt internationaler Acts gebaut. In internationalen Statistiken könne man sehen, dass die Künstlerkosten seit Corona fast doppelt so hoch sind wie davor. Die Gagen seien ebenfalls gestiegen, weil Künstlerinnen und Künstler über Streamingdienste nahezu nichts verdienen.

Spürbare Energie- und Personalkosten

Die wirtschaftlichen Herausforderungen in Österreich bekommt auch das Donauinselfest zu spüren. Vor allem was die Energie- und die Personalkosten betrifft, sagt Neumayer. Das Budget des Donauinselfestes setzt sich zu 30 Prozent aus den Förderungen für die Künstlerinnen und Künstler zusammen, diese betragen etwa 1,8 Millionen Euro. Die restlichen 70 Prozent kommen von Privatinvestoren und der SPÖ Wien. Beim diesjährigen Festival, das am letzten Juli Wochenende stattfinden wird, gibt es kein Pre-Opening am Donnerstag. Das Inklusionskonzert für Schülerinnen und Schüler und Menschen mit Behinderung wird es am Freitag weiterhin geben, da aber an diesem Tag Schulschluss ist, findet es erst zu Mittag statt.

(ts)

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