Drei Tote bei Unfällen in NÖ

Schwere Crashs am Wochenende

(03.08.2026) Zwei Männer und eine Frau sind am Sonntag bei Verkehrsunfällen in Niederösterreich getötet worden. Ein 50-jähriger Pkw-Insasse aus Rumänien kam bei einem Autoüberschlag im Bezirk St. Pölten ums Leben. Sein Sohn dürfte wegen Sekundenschlafs mit dem Kfz von der A21 abgekommen sein, berichtete die Polizei am Montag per Aussendung. Bei zwei Motorradunfällen starben ein 64-jähriger Burgenländer in Hof am Leithaberge (Bezirk Bruck an der Leitha) und eine 21-Jährige im Bezirk Baden.

Der 50-Jährige hatte sich auf dem Rücksitz eines Autos befunden, das von seinem 22-jährigen Sohn Richtung Linz gelenkt wurde. Gegen 13.15 Uhr kam der Rumäne mit dem Pkw rechts von der Fahrbahn ab, das Kfz überschlug sich mehrmals. Der 22-jährige Rumäne und sein 25-jähriger Landsmann am Beifahrersitz konnten sich trotz Verletzungen selbst aus dem Auto befreien. Die beiden wurden ins Universitätsklinikum St. Pölten transportiert. Der 50-Jährige wurde aus dem Wagen geschleudert und blieb auf der Straße liegen. Er erlag seinen Verletzungen an der Unfallstelle.

Tödliche Motorradunfälle in den Bezirken Bruck an der Leitha und Baden

Kurz vor 18.30 Uhr kam ein 64-Jähriger aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung mit seinem Motorrad aus vorerst unbekannter Ursache in einer leichten Linkskurve rechts von der Mannersdorfer Straße ab, stürzte in ein Waldstück und stieß gegen einen Baum. Der Notarzt des angeforderten Hubschraubers "Christophorus 3" konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Im Bezirk Baden dürfte eine 21-Jährige gegen 20.30 Uhr nach Polizeiangaben mit einem Motorrad zwischen Pernitz und Pottenstein auf das Bankett geraten sein. Durch ein mutmaßliches Gegenlenken dürfte die junge Frau auf eine Böschung gekommen und gestürzt sein. Die Bikerin aus dem Bezirk Baden blieb auf der Straße liegen. Der Notarzthubschrauber "Christophorus 9" wurde alarmiert, für die Frau kam aber jede Hilfe zu spät.

(apa/mc)

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