Elf Stufen runtergestürzt!
H. Krüger jr. erleidet Bruch
(22.10.2026) Für Hardy Krüger Jr. hat ein nächtlicher Weg in die Küche eher unglücklich geendet, nämlich im Krankenhaus. Der Schauspieler ist nachts im Dunkeln getappt und dabei aus dem Gleichgewicht geraten und elf Stufen hinuntergestürzt. Der 58-Jährige hat sich dabei den Oberschenkelhals gebrochen. In einem Gespräch mit "Bunte" hat der Schauspieler erklärt, dass er im ersten Moment gar nicht realisieren konnte, was gerade passiert ist. "Vor Schmerzen konnte ich nicht mehr atmen", erzählt Hardy über die Momente nach dem Unfall. Was in einer Alltagssituation begonnen hat, gipfelte rasch in einem medizinischen Notfall. Der ehemalige Dschungelcamp-Teilnehmer musste durch den Sturz rasch sehr abrupte Einschnitte im alltäglichen Leben machen, nicht zu denken ist, dass er so bald wieder auf beiden Beinen stehen wird.
In derselben Nacht ist Hardy noch notoperiert worden. Der Knochen musste mittels einer Metallplatte und einer Schraube stabilisiert werden. Damit ist es aber noch nicht genug, eine zwölfwöchige Reha steht Hardy jetzt auch noch bevor. Bislang ist offen, wann sein rechtes Bein wieder vollständig belastbar ist. Auf die Unterstützung von Ehefrau Alice kann der Schauspieler während der Genesung zählen. Im "Bunte"-Interview hat er regelrecht von ihrem Eifer geschwärmt: „Ohne ihre Unterstützung wäre das alles noch viel schwerer.“ Mit viel Geduld, Therapie und einer schrittweisen Belastung muss sich Krüger die nächsten Monate wieder zurück in den gewohnten Alltag kämpfen.
Hardy Krüger hat in der Vergangenheit einen durchaus schwerwiegenderen Schicksalsschlag verkraften müssen. Im Jahr 2011 ist der Sohn, den er mit seiner Ex-Frau Katrin Fehringer hatte, im Alter von nur acht Monaten an plötzlichem Kindstod verstorben. Der Verlust von Paul Luca liegt zwar schon 15 Jahre zurück, die Trauer begleitet und belastet ihn aber bis heute. Er stellt sich immer wieder die Frage, wie sich die Stimme seines Kindes wohl entwickelt hätte oder welche Momente sie miteinander geteilt hätten. Die Frage, welche Träume und Pläne sein Sohn als Heranwachsender gehabt hätte, stellt er sich regelmäßig. Über den Verlust hat der 58-Jährige über die Jahre hinweg immer offen gesprochen. Damit thematisiert er etwas, über das zahlreiche betroffene Eltern schweigen.
(ep)