ESC-Sieg: Hass & Freude

Cosmó bleibt gelassen

(27.02.2026) Während er mit Jubel und Glückwünschen von vielen für seinen ESC-Vorentscheid-Sieg gefeiert wird, prasseln gleichzeitig Unmengen an Hasskommentaren auf den 19-jährigen Sänger Cosmó ein. Eine Situation, die für viele sicher belastend wäre, meistert er mit Gelassenheit und die Freude über das ESC-Teilnahmeticket überwiegt klar. Wie er selbst sagt: „Ich finde, jeder sollte seine Meinung bilden.“

Der junge Sänger Cosmó, gebürtig Benjamin Gedeon, erlebt gerade einen Höhenflug in seiner Gesangskarriere. Mit seinem Sieg beim österreichischen ESC-Vorentscheid „Vienna Calling“ ist er Österreichs neue ESC-Hoffnung. Neben Begeisterung und Support muss er auch mit negativen Stimmen im Netz umgehen, die teilweise die moralische Grenze überschreiten. Hasskommentare und Kritik, die viele emotional mitnehmen würden, nimmt der junge Sänger erstaunlich gelassen: „Ich kriege den ganzen Hass, ehrlich gesagt, gar nicht so mit.“ Zwischen Auftritten und Treffen mit Fans in Innsbruck erlebt er vor allem positive Momente: „Wir haben so viele liebe Menschen kennengelernt, die nur Gutes gesagt haben.“ Unterstützung erhält er zudem von prominenter Seite, darunter ORF-Chef Roland Weißmann und ESC-Scout Eberhard Forcher, die für mehr Respekt im Netz plädieren.

Trotz der kritischen Kommentare bleibt der 19-Jährige voller Vorfreude und die Freude über das ESC-Ticket überwiegt alles andere. „Ich war die letzten Tage überglücklich.“, fasst Cosmó zusammen, ein klarer Beweis, dass Begeisterung stärker wiegt als Hass.

(mk)

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