Frühchen im Spital vergiftet

War es die Krankenschwester?

Horror-Szenen haben sich auf der Kinderstation des Universitätsklinikums Marburg (Deutschland) ereignet. Eine Krankenschwester soll versucht haben, Säuglinge mit Medikamenten zu vergiften.

Die schreckliche Tat findet während eines Nachtdienstes statt. Die 29-Jährige soll ohne Wissen der Ärzte den Frühgeborenen Narkose- und Beruhigungsmittel gespritzt haben. Die Babys waren zur Tatzeit gerade einmal ein paar Tage alt.

Die Folge: Der Gesundheitszustand der Frühchen verschlechtert sich im Minutentakt. Eines der Neugeborenen erleidet mehrere Herzstillstände und muss daraufhin wiederbelebt werden. Zwei Frühchen überleben, das dritte Kind kann leider nicht mehr gerettet werden.

Die 29-Jährige wurde wegen versuchten Mordes angeklagt. Das Motiv ihrer Tat bleibt derzeit noch unklar. Zu Beginn des Prozesses, der diese Woche begonnen hat, zeigt sich die ehemalige Krankenschwester schweigsam und bestreitet alle Vorwürfe.

Es handelt sich um ein wahres Monster-Verfahren. Das Urteil wird erst in rund einem Jahr fallen. Eine schwere Zeit steht vor allem der Familie des verstorbenen Mädchens bevor.

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