Anschlag auf Schule verhindert
17-Jähriger festgenommen
(30.03.2026) In Italien soll ein 17-Jähriger einen Anschlag an einer Schule geplant haben. Bei ihm wurden unter anderem Baupläne für Waffen gefunden. Es wird vermutet, dass die Anschlagspläne des Jugendlichen, der verhaftet worden ist, von rassistischer Motivation waren.
Im Details wird ihm Folgendes vorgeworfen:
- Propaganda und Anstiftung zu Straftaten aus rassistischen, ethnischen und religiösen Motiven
- Besitz von Material mit terroristischem Zweck
- Vorbereitung von Waffen und chemischen Sprengsätzen
Der Verdächtige soll gezielt nach Anleitungen zur Herstellung von Sprengsätzen und Schusswaffen gesucht haben. Bei der Durchsuchung wurden Dokumente zu gefährlichen chemischen und bakteriologischen Stoffen gefunden, sowie Handbücher zur Sabotage von Infrastruktur im öffentlichen Raum und Anleitungen zum Bau von Waffen mittels 3D-Druck sichergestellt.
Der Jugendliche war angeblich Mitglied der Telegram-Gruppe „Werwolf Divison“, die rassistische Ideologien verbreitet und Gewalttäter glorifiziert. Außerdem wurde ein konkreter Anschlagsplan für ein Massaker an einer Schule entdeckt, das an den Anschlag auf die Columbine Highschool erinnern soll.
In den Ermittlungen gab es insgesamt sieben Hausdurchsuchungen in mehreren Provinzen. Die Betroffenen stehen unter Verdacht teil eines internationalen neonazistischer Netzwerks zu sein.
(sp)