Greenpeace rechnet ab!
Öffis kriegen die Note 5
(19.05.2026) Der aktuelle Greenpeace-Report zeigt, dass die Verkehrsmittel in Europa eine Verbesserung dringend notwendig haben. Der Grund: Die Hälfte der Europäer haben keinen guten Zugang zu dem öffentlichen Verkehrsmittel. Das hat zur Folge, dass 50 Prozent eher aufs Auto umsteigen. Außerdem werden die teuren Preise, fehlende Angebote und Barrierefreiheit bemängelt.
So schaut's in Österreich aus
Hierzulande klagt vor allem die Land-Bevölkerung über die Öffi! Der Report "Access Denied: Transport Poverty in Europe" berichtet: "In Ländern wie Österreich, Kroatien und Rumänien bestehen große Unterschiede zwischen ländlichen und städtischen Gebieten, und Probleme mit der Erreichbarkeit sind wahrscheinlich auf den allgemeinen Mangel an Verkehrsinfrastruktur im ländlichen Raum zurückzuführen".
Über schlechte Fahrpläne oder Verbindungen beschweren sich am Land fast 28 in der Stadt nur 1,5 Prozent der Österreicher.
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Was muss besser werden?
Die Forderung ist, dass mehr Verkehrsmittel in Österreich gebaut werden. Außerdem ist es wichtig die Preise zu senken und die Züge, Busse und Co klimafreundlicher zu machen. Marc Dengler, Klima- und Energieexperte bei Greenpeace betont außerdem: "Dabei zeigt sich gerade jetzt bei den explodierenden Spritpreisen, wie wichtig es ist, problemlos auf Bus- und Bahnangebote umsteigen zu können".
Vorbild Wien
Ein großes Lob gibt es tatsächlich für Wien. Die Öffis schaffen es dort "einen umfassenden barrierefreien Zugang zu den öffentlichen Verkehrsmitteln zu gewährleisten". Zu verdanken sei es den Aufzügen, Rampen und erhöhten Fahrbahnflächen.
(SG)