Häuserpreise ziehen wieder an

6% mehr: 4.070 Euro pro m²

(12.02.2026) Die Nachfrage nach dem eigenen Haus ist im Vorjahr deutlich gestiegen - und damit auch der Preis für die eigenen vier Wände. So stieg die Nachfrage im Vorjahr um 8 Prozent. Im Schnitt lagen die Quadratmeterpreise für Einfamilienhäuser bei 4.070 Euro - um 6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit zeichne sich nach Preisrückgängen im Jahr 2023 und einer Stabilisierung 2024 eine Trendwende ab, so die Schlussfolgerung der Online-Immobilien-Plattform ImmoScout24.

Allerdings gab es sowohl bei der Nachfrage als auch bei den Preisen große regionale Unterschiede. Für ein Haus mit 150 Quadratmeter wurden durchschnittlich zwischen 375.000 (Burgenland) und 1.167.000 Euro (Tirol) verlangt. Die Nachfrage stieg vor allem in Vorarlberg (+28 Prozent) und in Wien (23 Prozent), wobei die Angebotspreise moderat um 1 beziehungsweise 2 Prozent auf 5.580 und 6.570 Euro pro Quadratmeter stiegen. In Salzburg verzeichnete die Immobilien-Plattform eine um 17 Prozent höhere Nachfrage, während der angebotene Quadratmeterpreis um 6 Prozent auf 6.150 Euro zulegte.

Teures Pflaster Tirol

Obwohl die Einfamilienhäuser in Tirol um durchschnittlich 7.780 Euro (+9 Prozent) je Quadratmeter - und damit zum österreichweit höchsten Preis - angeboten wurden, war die Nachfrage mit einem Plus von 14 Prozent ungebrochen.

Die Nachfrage in Nieder- und Oberösterreich stieg um jeweils 4 Prozent. Pro Quadratmeter verlangten Verkäufer in Niederösterreich 3.690 Euro (+3 Prozent), während in Oberösterreich der Quadratmeterpreis bei 3.560 Euro (+7 Prozent) lag. Das Interesse an Einfamilienhäusern in Kärnten und im Burgenland sank hingegen um 4 Prozent, geht aus der Datenanalyse von ImmoScout24 hervor. Während die Angebotspreise in Kärnten um 9 Prozent auf 3.290 Euro pro Quadratmeter stiegen, lag der Quadratmeterpreis im Burgenland bei 2.500 Euro (+3 Prozent).

Der Traum von den eigenen vier Wänden wurde nur in der Steiermark günstiger. Hier wurde der Quadratmeter um durchschnittlich 3.090 Euro angeboten - um 2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Dafür konnten sich die Anbieter über eine um 7 Prozent höhere Nachfrage freuen.

Für die Datenanalyse wurden den Angaben zufolge 78.512 Datensätze der auf ImmoScout24 veröffentlichten Angebote ausgewertet und 1.000 Österreicherinnen und Österreicher repräsentativ online befragt.

(apa/mc)

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