Haftbefehl kämpft ums Leben
Konzerte wieder abgesagt
(13.10.2026) Der deutsche Rapper Haftbefehl soll Anfang Oktober in akuter Lebensgefahr geschwebt haben. Grund dafür ist ein massiver Kokainkonsum gewesen. Laut Bild Berichten hat der 40-jährige bis zu 30 Gramm der Droge konsumiert und daraufhin über Unwohlsein geklagt. Im Anschluss hat sich der Zustand des Rappers, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, so verschlechtert, dass die behandelnden Ärzte zeitweise um sein Leben gefürchtet haben.
Laut dem Bericht ist der deutsche Rapper in ein künstliches Koma versetzt und beatmet worden, aktuell liegt er demnach noch auf der Intensivstation einer Klinik in der Schweiz. Bisher hat seine Familie nur bestätigt, dass sich der 40-jährige aktuell unter ärztlicher Aufsicht befindet und der Fokus auf seiner Gesundheit liegen muss.
Mittlerweile ist Haftbefehl den Berichten der Bild zufolge aus dem künstlichen Koma geholt worden und es gibt damit eine vorsichtige Entwarnung. Gegenüber der Bild hat ein Sprecher der Familie geäußert "Er ist wieder da, er ist auf dem Weg der Besserung. Nun muss man abwarten, was die Ärzte sagen, wie sich seine Werte entwickeln" .
Geplante Auftritte abgesagt
In den sozialen Medien hat sich auch der Bruder des Rappers, Cem Anhan, bekannt als Rapper Capo, an die Fans gerichtet: "Mein Bruder kann gerade selbst nicht zu euch sprechen, denn er befindet sich aktuell unter ärztlicher Aufsicht und muss sich gerade voll und ganz auf seine Gesundheit konzentrieren". Die anstehenden Konzerte werden alle abgesagt, darunter ein geplanter Auftritt am 15. Oktober in Düsseldorf. Diesen Beschluss hat Haftbefehl gemeinsam mit der Familie gefasst. Bislang ist unklar, wann der Deutsche wieder auf der Bühne stehen kann.
Er selbst hat schon oftmals öffentlich gemacht, dass er seit einigen Jahren mit einer Kokainabhängigkeit zu kämpfen hat. 2025 ist auf Netflix eine Dokumentation erschienen, in der er offen über die Abhängigkeit gesprochen hat. In "Babo- Die Haftbefehl-Story" erklärt er, dass die Sucht schon in seiner Jugend begonnen hat. "Ein Gramm links, ein Gramm rechts, alle 20 Minuten", beschreibt er den damaligen Konsum. In der Vergangenheit ist er bereits in Folge einer Überdosis reanimiert worden, damals war er "praktisch tot", wie er erklärt hat. Im RTL+-Podcast "Nina & Aykut" hat er Anfang dieses Jahres bereits weitere Einblicke in sein Leben gewährt. Gegenüber seiner Ehefrau Nina Anhan erklärt er dabei, dass er über drei Jahre hinweg täglich 20 Gramm Kokain konsumiert hat. Monatlich hat er dafür etwa 15.000 Euro ausgegeben. Der lange Kampf gegen die Sucht ist durch zahlreiche Therapien und Rückfälle geprägt.
(ep)