Hitzealarm in Österreich

Warnstufe Rot ausgerufen

(26.06.2026) Am Wochenende aufgepasst! In einigen Regionen in Österreich werden um die 40 Grad erwartet. GeoSphere Austria ruft die höchste Wetterwarnstufe aus. Betroffen ist der Nordosten Österreichs inklusive der Räume Wels/Linz, Graz, Klagenfurt und Villach.

hochstufe Rot

Am Mittwoch wurden betroffene Gebiete von Orange auf Rot hochgestuft. Am Samstag, Sonntag und Montag sind Wien, das Weinviertel, das Tullnerfeld sowie die Bezirke Krems-Land, St. Pölten, Horn, Bruck an der Leitha, Mödling, Baden und Wiener Neustadt (alle Niederösterreich) sowie das Nordburgenland betroffen.

Am Samstag und Sonntag sind in Oberösterreich die Bezirke Linz, Linz-Land, Steyr, Wels und Perg auf Rot gesetzt. Wie GeoSphere präzisiert, werden nur am Sonntag sind im Süden Österreichs die Städte Graz, Villach und Klagenfurt von der Hitzewarnstufe Rot betroffen.

nachts kaum Abkühlung

Ein Grund für die hohen Temperaturen, vor allem in den Städten, ist, dass es in den Nächten kaum Abkühlung geben wird. Tiefsttemperaturen werden zwischen 24 und 27 Grad prognostiziert.

Andreas Schaffhauser, wissenschaftlicher Generaldirektor der GeoSphere Austria, erklärt die Situation:
„Aufgrund der seit vergangenem Freitag anhaltenden Hitzebelastung und eines weiteren prognostizierten Temperaturanstiegs wird ab Samstag eine rote Temperaturwarnung ausgegeben – vor allem für den Nordosten Österreichs, ab Sonntag dann auch für die Ballungszentren.“

Belastung für den Körper

Den Erwartungen entsprechend werden die orange- und rot markierten Gebiete in Österreich für den Körper stark belastend sein. Es kann zu erhöhter Körpertemperatur und Puls kommen sowie zu Schwäche und Müdigkeit. Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe, Verwirrtheit, Schwindel, Bewusstseinsstörungen, Übelkeit, Erbrechen sowie Durchfall können auftreten. Um das Risiko zu senken, sollte direkte Sonneneinstrahlung gemieden werden.

Dauer der Hitzewelle

Wie lange die aktuelle Wetterlage anhält, lässt sich noch nicht genau sagen. Auf den Wetterkarten sieht man ein stabiles Hochdruckmuster, das wie der griechische Buchstabe Omega aussieht. Solche Wetterlagen sind oft sehr stabil und können sich über mehrere Wochen halten. Für Mitteleuropa bedeutet das: Frühestens Mitte nächster Woche könnte wieder Bewegung ins Wettergeschehen kommen.

(KTZ)

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