Italien verpasst WM erneut
Teilnehmerfeld komplett
(01.04.2026) Italien muss zum dritten Mal in Folge eine WM-Endrunde von zuhause aus mitverfolgen. Die Squadra Azzura unterlag in einem spannenden Entscheidungsspiel Bosnien-Herzegowina dramatisch im Elfmeterschießen mit 1:4.
Auch Tschechien setzte sich gegen Dänemark erst vom Punkt mit 3:1 durch. Die Türkei und Schweden komplettieren das europäische Teilnehmerfeld für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexico.
Rote Karte dreht das Spiel
In Zenica spielten sich für die Italiener Szenen wie aus einem Film ab – und zwar aus einem Horrorfilm. Durch einen Patzer des bosnischen Keeper Vasilj ging Italien in Minute 15. durch Moise Kean in Führung. Das Spiel drehte sich aber durch die Rote Karte von Italiens Abwehrchef Allesandro Bastoni in der 41. Minute. Bosnien machte Druck und glich durch Ex-Austrianer Haris Tabakovic (79.) aus.
Die Entscheidung viel dann erst im Elfmeterschießen. Francesco Pio Esposito und Bryan Cristante scheiterten, während bei Bosnien alle 4 Schützen verwandelten. Für Bosnien, die Zweiter in der Österreich-Quali-Gruppe wurden, ist es nach 2014 die zweite WM-Teilnahme. Italien muss dagegen bereits das dritte Mal in Folge die Rolle des Zusehers einnehmen.
Tschechien und Türkei dabei
Nachbar Tschechien fährt durch den Sieg gegen Dänemark nach 20 Jahren wieder zu einer WM-Endrunde. Nach einem 2:2 in der Verlängerung hatten die Tschechen die Nase im Elfmeterschießen vorne.
Die Türkei setzte sich hingegen bereits nach 90 Minuten im Auswärtsspiel gegen den Kosovo durch ein Kerim Aktürkoglu-Goldtor (53.) mit 1:0 durch. Somit ist das die erste WM-Teilnahme für die Türkei seit 2002, bei der sie Platz 3 belegten.
Gyökeres mit später Entscheidung
Das vierte und letzte europäische Playoff-Ticket sicherte sich Schweden. In einem packenden Spiel bezwang die Elf von Graham Potter Polen mit 3:2. Arsenal-Stürmer Viktor Gyökeres sorgte in Minute 88. für die späte Entscheidung, nachdem Polen bereits zweimal ausgleichen konnte.
48 Teams stehen fest
Das Weltmeisterschafts-Teilnehmerfeld machen der Irak und die Demokratische Republik Kongo komplett. Die beiden Nationen beendeten ihre teils über 40 Jahre alte Teilnahme-Durststrecke durch Siege im internationalen Playoff. Somit stehen alle 48 Teams fest die sich von Juni bis Juli in den USA, Kanada und Mexico um den WM-Titel 2026 duellieren werden.
(apa/sp)