Mädchen vor U-Bahn geworfen!

Angreifer und Opfer tot!

(01.02.2026) Ein 25-jähriger Mann reißt eine 18-jährige Iranerin am Bahnsteig der Haltestelle Wandsbek-Markt vor eine einfahrende U-Bahn. Sowohl das Opfer als auch der Angreifer starben noch an der Unfallstelle in Hamburg. Die Polizei ermittelt wegen eines Tötungsdelikts, die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

Tat ereignete sich gegen 22 Uhr

Nach Angaben der Polizei kam es gegen 22.00 Uhr zu dem Vorfall. Der Mann und die junge Frau standen zunächst unabhängig voneinander am Bahnsteig. Plötzlich habe der 25-Jährige die Frau gepackt und gezielt ins Gleisbett gestoßen. In der Folge stürzten beide vor die einfahrende U-Bahn und wurden vom Zug erfasst. Die Tat hat sich am Donnerstag ereignet, wie jetzt von der Polizei bekannt gegeben worden ist.

Der Fahrer leitete zwar noch eine Notbremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern.

Täter und Opfer kannten sich nicht

Nach aktuellem Ermittlungsstand kannten sich Täter und Opfer nicht. Es gibt keinerlei Hinweise auf eine persönliche Beziehung oder einen vorherigen Konflikt. Die Polizei geht derzeit von einer zufälligen Tat aus.

Der mutmaßliche Täter war 25 Jahre alt, stammte aus dem Südsudan und hielt sich laut Polizei legal in Deutschland auf. Mehrere Augenzeuginnen und Augenzeugen berichteten, der Mann könnte alkoholisiert gewesen sein. Diese Hinweise werden derzeit überprüft.

Opfer war 18-jährige Iranerin

Bei dem Opfer handelt es sich um eine 18-jährige Frau mit iranischer Staatsbürgerschaft. Diese Information wurde im Laufe der Ermittlungen bestätigt. Die junge Frau erlitt durch den Zusammenstoß mit der U-Bahn tödliche Verletzungen.

Ein Sprecher der Hamburger Polizei bestätigte, dass der Verdacht eines Tötungsdelikts besteht. Die Mordkommission wertet derzeit Videoaufnahmen aus der Station aus und befragt zahlreiche Zeuginnen und Zeugen, die sich zum Tatzeitpunkt am Bahnsteig aufhielten. Zum Motiv des Täters gibt es bislang keine gesicherten Erkenntnisse.

Großeinsatz und Sperren im U-Bahn-Netz

Nach dem Vorfall sperrte die Polizei den Bereich rund um die Station Wandsbek-Markt großräumig ab. Die U-Bahn-Linie U1 musste zwischen den Haltestellen Wartenau und Wandsbek-Gartenstadt mehrere Stunden lang eingestellt werden. Die Hamburger Hochbahn AG richtete einen Schienenersatzverkehr ein.

Menschen, die die Tat mitansehen mussten, wurden noch vor Ort psychologisch betreut. Zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten waren im Einsatz.

Du brauchst Hilfe?

Auf kronehit berichten wir nur in Ausnahmefällen über Suizide. Solltest du in einer Krise stecken und Selbstmordgedanken haben, erhältst du Hilfe – etwa bei der Psychiatrischen Soforthilfe unter 01/313 30 oder bei der österreichweiten Telefonseelsorge unter 142. Beide Telefonnummern sind rund um die Uhr erreichbar.

(fd)

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