Mangelhaftes Deutsch an Schulen

Neue Regeln ab Herbst

(22.07.2026) Fast ein Viertel der Schüler:innen in Deutschförderklassen müssen wegen geringen Sprachenkenntnissen ein Schuljahr wiederholen, trotz positiver Beurteilung in anderen Fächern. Ab Herbst soll sich das jetzt ändern! Auch Kinder mit mangelnder Deutschkompetenz können in die nächste Schulstufe aufsteigen.

Strenge Voraussetzungen

Seit 2018 müssen viele Kinder und Jugendliche aus dem Ausland extra Deutschförderklassen besuchen. Grundlage dafür ist der umstrittene Zuteilungstest MIKA-D. Er überprüft standardisiert den Sprachenstand der Schüler:innen. Zusätzlich bestimmt er bislang auch, ob die Kinder in die nächsthöhere Schulstufe aufsteigen dürfen. 22 Prozent der 48.000 Betroffenen mussten aus diesem Grund eine Klasse wiederholen. Für den Bildungsminister Christoph Wiederkehr sind diese Zahlen „viel zu hoch“.

Neue Regeln

Deswegen gibt es ab diesem Herbst eine neue Regelung. Wenn Schüler:innen in allen Fächern positiv bewertet werden, können sie auch trotz eines mangelhaften MIKA-D Test aufsteigen. Sollte der Sprachentest aber ungenügend sein, muss das Kind wie bisher die Klasse wiederholen. Außerdem können die Schulen ab jetzt autonome Modelle zum Deutschlernen im Klassenverband selbst einsetzen. Bislang waren die Sprachstunden nämlich immer separat. Auch der MIKA-D Test selbst wird überarbeitet.

Das Ziel der neuen Regelungen ist die individuellere Begleitung der Schüler:innen, so das Bildungsministerium. Zusätzlich sollen großen Zeitverlusten in der Schullaufbahn reduziert werden.

(APA/LP)

Tanner: Nein zu mehr Zivigeld

Will Bundesheer fördern

Augenkliniken: Mehr Patienten

Nach Sonnenfinsternis

Krankenstand: So wenig wie nie

Historischer Tiefstand

Rumänien dreht einziges AKW ab

Wegen Niedrigwasser

Pilot hatte Marihuana intus

Verlor an Höhe

Weckte schlafenden Eisbären

Geldstrafe für Norweger

71. Songcontest in Burgas

Badeort überzeugt mit Konzept

Wien: Israelinnen vermisst

Seit über fünf Tagen