Mordprozess um Fabian (8)

Mutter schildert Abschied

(30.04.2026) Der Mord an dem achtjährigen Fabian aus Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) sorgt weiterhin bundesweit für Entsetzen. Zwei Tage nach Prozessbeginn steht der Fall erneut im Fokus: Am Donnerstag (30. April 2026), dem zweiten Prozesstag vor dem Landgericht Rostock, sagt erstmals die Mutter des getöteten Jungen aus. Der Prozess gilt als einer der aufsehenerregendsten Kriminalfälle der vergangenen Monate in Deutschland.

Mutter bricht im Gericht zusammen

Fabians Mutter, Dorina L., tritt als Nebenklägerin in den Zeugenstand – begleitet von einem Notfallseelsorger. Sie schildert die letzten Momente mit ihrem Sohn. Ein Abschied, der sich im Nachhinein als endgültig herausstellt. Immer wieder bricht sie während ihrer Aussage in Tränen aus. Jeder Satz fällt sichtbar schwer. Ihr Ziel ist klar: Aufklärung und Gerechtigkeit für ihr einziges Kind.

Angeklagte schweigt

Im Mittelpunkt des Prozesses steht die Angeklagte Gina H., die Ex-Partnerin von Fabians Vater. Laut Staatsanwaltschaft soll sie den Jungen aus Eifersucht getötet haben, nachdem die Beziehung zu seinem Vater beendet worden war.

Die Beschuldigte hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Chronologie der Tat

Die Ereignisse rund um den Fall Fabian:

  • Oktober 2025: Fabian verschwindet in Güstrow
  • Vier Tage später: Seine Leiche wird entdeckt
  • Ermittlungen ergeben: Das Kind wurde erstochen und anschließend verbrannt

Die Brutalität der Tat hat den Fall bundesweit bekannt gemacht.

Neue Details vor Gericht

Am zweiten Prozesstag kommen weitere Details ans Licht. Trotz der Trennung vom Vater soll Fabian weiterhin Kontakt zur Angeklagten gehabt haben.

  • Gina H. soll ihn regelmäßig zum Spielen abgeholt haben
  • Am Tag seines Verschwindens schrieb sie der Mutter noch eine Nachricht
  • Darin behauptete sie, Fabian sei nicht bei ihr

Diese Aussagen werfen neue Fragen zum Tathergang auf.

Kinderzimmer und persönliche Gegenstände gezeigt

Im Gerichtssaal werden Fotos aus Fabians Alltag gezeigt. Sein Zimmer wirkt wie eingefroren im Moment vor seinem Verschwinden: ein Stockbett mit Kuscheltieren, Kleidung auf dem Boden, ein Fußball auf dem Teppich.

Auch persönliche Gegenstände werden präsentiert:

  • blau-weiße Sportschuhe
  • Teile seiner Kleidung

Als Bilder der stark beschädigten Kleidung gezeigt werden, bricht die Mutter erneut zusammen. Besonders tragisch: Für den Tag seines Verschwindens hatte die Mutter noch Pläne mit ihrem Sohn. Gemeinsam wollten sie nach Rostock fahren, um neue Fußballschuhe zu kaufen.

Im weiteren Verlauf des Prozesses wird auch Fabians Vater als Zeuge erwartet. Seine Aussage könnte entscheidend für die Aufklärung der Beziehung zur Angeklagten sein. Der Mordprozess in Rostock wird in den kommenden Tagen fortgesetzt. Für die Familie geht es dabei nicht nur um juristische Fragen – sondern um die Suche nach Antworten und Gerechtigkeit für Fabian.

Du brauchst Hilfe?

Solltest du in einer Krise stecken erhältst du Hilfe – etwa bei der Psychiatrischen Soforthilfe unter 01/313 30 oder bei der österreichweiten Telefonseelsorge unter 142. Beide Telefonnummern sind rund um die Uhr erreichbar.

(fd)

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