Mutter und Bub (5) tot

Drama in Kitzbühel

(11.02.2026) Kitzbühel steht unter Schock. In einer Wohnung unweit des Bahnhofs wurden Dienstag die Leichen einer 48-jährigen Frau und ihres fünfjährigen Sohnes entdeckt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Tiroler Landeskriminalamts geht die Polizei davon aus, dass die Mutter zunächst ihren Sohn und anschließend sich selbst tötete.

Keine Hinweise auf Fremdverschulden

„Bei der Mutter gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden, hier liegt Suizid vor“, erklärte LKA-Leiterin Katja Tersch.
Die Staatsanwaltschaft Innsbruck ordnete eine Obduktion des Buben an. Sie soll klären, auf welche Weise das Kind ums Leben kam. Ein Ergebnis wird kurzfristig erwartet. Die Leichen wurden von einer Person aus dem Umfeld der Frau entdeckt. Ein Großeinsatz folgte – Ermittler, Spurensicherung, Rettungsteam und Krisenintervention standen im Einsatz.

Besonders betroffen zeigt sich Kitzbühels Bürgermeister Klaus Winkler gegenüber der Kronenzeitung.

„Es ist eine große Tragödie, die uns sehr belastet.“

Die 48-Jährige war laut Winkler vor längerer Zeit in der Stadtverwaltung beschäftigt.

„Sie war immer eine sehr hilfsbereite und fleißige Mitarbeiterin.“

Im öffentlichen Leben sei sie zuletzt nicht besonders in Erscheinung getreten.
Aus ihrem Umfeld habe man erfahren:

„Sie liebte ihren Sohn über alles.“

Die Tat wirft viele Fragen auf. Ein Motiv ist bislang völlig unklar.

Stadt erinnert sich an frühere Gewalttat

„Dieses Ereignis ist einzigartig in der Stadt“, sagt Winkler sichtlich bewegt.
Gleichzeitig würden Erinnerungen an den Fünffachmord von 2019 wach – ein Verbrechen, das die Stadt bis heute geprägt hat.

Das Landeskriminalamt sichert weiterhin Spuren. In den kommenden Tagen wird das persönliche Umfeld der Frau befragt. Die Ermittler versuchen, die letzten Stunden vor der Tat zu rekonstruieren. Warum es zu dieser mutmaßlichen Familientragödie kam, ist derzeit offen.

Hilfe bei psychischen Krisen

Wenn du oder jemand in deinem Umfeld sich in einer psychischen Ausnahmesituation befindet oder Suizidgedanken hat, wende dich bitte an die Telefonseelsorge unter 142 (kostenlos, rund um die Uhr). Weitere Hilfsangebote: www.suizid-praevention.gv.at

(fd)

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