Public Viewing-Dürre bei WM?
Kleine Events in Planung
(23.04.2026) Die Chancen, die dieses Jahr stattfindende Fußballweltmeisterschaft im öffentlichen Raum zu verfolgen, sind deutlich niedriger als bisher gewohnt. Beispielsweise auf ein großes Public Viewing auf dem Rathausplatz muss man - Stand jetzt - verzichten.
Die Planung, um wenigstens kleine Public Viewings zu organisieren, geht derzeit vonstatten. Immerhin übertragen mehrere Lokale die Spiele live. Unter anderem die Champions Sports Bar, das Chelsea und das Shebeen haben das schon bestätigt.
Lokale mit Angeboten
Die Gastro muss dabei besonders kreativ sein. Durch die ungewöhnlichen Anstoßzeiten – teilweise sehr früh am Morgen oder mitten in der Nacht – gibt es unterschiedliche Angebote. In der Champions Bar gibt es so bei den 6:00 Uhr-Spielen Frühstück und bei den 4:00 Uhr-Spielen Gulasch und Würstel.
Die Sperrstunde ist weiterhin ein zentrales Thema laut Wirtschaftskammer. Es wurden bereits einige Anträge auf Ausweitung gestellt, wobei Genehmigungen für Indoor-Veranstaltungen deutlich wahrscheinlicher sind als für Outdoor-Veranstaltungen. Der Unterschied besteht vor allem aufgrund möglicher Lärmbelästigung.
Eindeutige Vorgaben verlangt
Im Nationalrat wurde schon beschlossen, dass Public Viewings sechs statt wie bisher vier Wochen möglich sind, allerdings gibt es deshalb bei der Wirtschaftskammer weiterhin Unsicherheiten. „Es wäre hilfreich, eindeutige Vorgaben zu haben, etwa ob ein Spiel, das um Mitternacht beginnt, auch komplett gezeigt werden darf“, sagt Thomas Peschta von der Wirtschaftskammer.
Beim Donauinselfest kommt es immerhin zu ein bisschen Fußball-Stimmung. Hier werden an zwei Abenden ausgewählte Spiele übertragen. Am Freitag um 20:00 Uhr und am Samstag um 19:00 Uhr (3. und 4. Juli). Österreich wird in beiden Spielen nicht vertreten sein.
(apa/sp)