Reisebus erfasst Kind (3)
Unfall mit dem Laufrad!
(31.05.2026) Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Samstagnachmittag einen dreijährigen Buben lebensgefährlich verletzt. Das Kind war mit seinem Laufrad unterwegs, als es von einem Reisebus erfasst wurde. Augenzeugen und Ersthelfer eilten sofort zur Unfallstelle und kümmerten sich um den schwer verletzten Jungen, bis die Rettungskräfte eintrafen.
Zustand kritisch
Der Bub wurde noch an der Unfallstelle von einem Notarzt und mehreren Sanitätern versorgt. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen wurde auch ein Rettungshubschrauber alarmiert. Anschließend wurde das Kind in eine Klinik gebracht. Sein Zustand gilt weiterhin als lebensbedrohlich.
Der Unfall ereignete sich in Caputh in der Gemeinde Schwielowsee im deutschen Bundesland Brandenburg. Wie die Zeitung „B.Z.“ berichtet, war der Dreijährige gemeinsam mit einer Frau und einem weiteren Kind unterwegs. Auf der Michendorfer Chaussee soll er mit seinem Laufrad plötzlich von einem Gehweg beziehungsweise einer Verkehrsinsel auf die Fahrbahn gefahren sein. Dort wurde er von einem Reisebus erfasst.
Laufrad bei Aufprall völlig zerstört
Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich das Unglück nicht auf einer Schnellstraße oder außerhalb einer Ortschaft, sondern im Bereich einer Ortsdurchfahrt mit Fußgängerübergang und Verkehrsinsel. Genau dort sollen Fußgänger die Straße sicher queren können. Warum es dennoch zu dem folgenschweren Zusammenstoß kam, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Laufrad des Kindes in mehrere Teile zerbrochen. Augenzeugen eilten sofort zur Hilfe.
Busfahrer erleidet Schock
Auch der Lenker des Reisebusses musste nach dem Unfall medizinisch betreut werden. Der Fahrer erlitt einen Schock. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich rund 20 Personen im Bus.
Unfallgutachter soll Hergang klären
Wie genau es zu dem Unfall kam und ob der Busfahrer den Dreijährigen rechtzeitig sehen konnte, untersuchen nun Spezialisten der Polizei sowie ein Unfallgutachter. Dabei werden unter anderem die Sichtverhältnisse, die Geschwindigkeit des Busses und die Bewegungen des Kindes unmittelbar vor dem Zusammenstoß analysiert.
Für die Rettungsarbeiten und die Spurensicherung blieb die Michendorfer Chaussee mehrere Stunden gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Ermittlungen laufen. Der Zustand des dreijährigen Jungen ist weiterhin kritisch.
(fd)