Schmerzengeld für Pocher

Nach Schlag in Gesicht

(09.07.2023) Der Comedian Oliver Pocher bekommt insgesamt 50.000 Euro Schmerzengeld und Entschädigung zugesprochen, weil er im letzten Jahr einen Schlag ins Gesicht bekommen hat. Pocher hatte das Geld auf zivilrechtlichem Weg vom Angreifer, dem Rapper Fat Comedy, gefordert. Die Summe setzt sich aus 5000 Euro Schmerzengeld sowie 45 000 Euro Entschädigung für die Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts zusammen, so eine Sprecherin des Frankfurter Landgerichts am Sonntag.

Pocher war von dem Rapper Fat Comedy im März 2022 bei einem Boxkampf von Felix Sturm in der Dortmunder Westfalenhalle angegriffen worden, bei dem er in der ersten Reihe saß. Auf Videos ist zu sehen, wie der Angreifer ihm ohne Warnung ins Gesicht schlägt. Der Rapper hatte anschließend selbst Aufnahmen des Vorfalls verbreitet und kommentiert.

Anwalt von "Fat Comedy" nicht anwesend

In dem Zivilverfahren am vergangenen Donnerstag sei ein sogenanntes Versäumnisurteil ergangen, weil kein Anwalt der Gegenseite zu dem Termin erschienen sei, sagte die Gerichtssprecherin. Gegen die Entscheidung kann innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Urteils Einspruch eingelegt werden.

Strafrechtlich ist der Fall noch nicht abgeschlossen. Ein für Ende März angesetzter Prozess wegen vorsätzlicher Körperverletzung vor dem Amtsgericht Dortmund war verschoben worden. Pocher tritt darin als Nebenkläger auf. Fat Comedy wird ein kräftiger Schlag gegen den Kopf vorgeworfen, der starke Schmerzen, eine Ohrschädigung, Höreinschränkungen und Gleichgewichtsstörungen ausgelöst haben soll. Über seinen Anwalt hatte der Rapper mitteilen lassen, dass er die Tat sehr bereue.

(JuF/APA)

Wien: Messerstecher im Park

Mädchen greifen Bursch an

Rädler und Huber mit Gold!

Sensation als Team!

Stocker und Babiš

Straffällige Migranten abschieben

Social Media macht süchtig

Safer Internet Day

Baby (4 Monate) ist tot!

Lisa und Furkan untröstlich!

Europas Zukunft bedroht?

EU in 5 Jahren weggefegt?

EU gegen Kleidervernichtung

Neue Regeln bis 2030

6 Jahre Volksschule

NEOS wollen in Wien testen