Spritpreise steigen weiter

Spritpreisbremse am Mittwoch?

(24.03.2026) Die Auswirkungen des Iran-Konflikts sind nun deutlich an den Zapfsäulen in Österreich spürbar. Die Spritpreise sind erneut gestiegen und erreichen damit neue Höchststände seit Beginn der Krise.

Diesel und Benzin deutlich teurer als noch vor wenigen Tagen

Laut aktuellen Daten der E-Control haben viele Tankstellen am Montag ihre Preise weiter angehoben. Der Medianpreis für Diesel liegt nun bei 2,189 Euro pro Liter, nachdem er am Freitag noch bei 2,109 Euro lag. Auch Benzin wurde teurer: Hier stieg der Medianpreis von 1,849 auf 1,887 Euro pro Liter. Damit setzt sich ein klarer Trend fort, der bereits seit Beginn des Iran-Konflikts anhält.

Seit Kriegsbeginn massive Preissteigerungen

Besonders deutlich wird die Entwicklung im Vergleich zur Zeit vor dem Konflikt: Diesel ist seitdem um rund 60 Cent pro Liter teurer geworden, während die Benzinpreise um knapp 40 Cent gestiegen sind. Vor Beginn der Krise lagen die Durchschnittspreise noch bei etwa 1,57 Euro für Diesel und 1,52 Euro für Benzin – ein Niveau, das aktuell in weiter Ferne liegt.

Neue Regelung für Preiserhöhungen an Tankstellen

Zusätzlich sorgt eine neue gesetzliche Regelung für Veränderungen im Markt. Tankstellen dürfen Preise nur noch dreimal pro Woche erhöhen – konkret am Montag, Mittwoch und Freitag jeweils um 12 Uhr. Preissenkungen hingegen sind jederzeit möglich, was laut Experten für mehr Transparenz sorgen soll.

Angesichts der steigenden Belastung für Autofahrer hat die Bundesregierung reagiert. In einer Sondersitzung des Nationalrats wurde eine Spritpreisbremse diskutiert. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) appellierte an die Opposition, die nötige Zweidrittelmehrheit zu unterstützen. Bereits am Dienstag wird das Modell im Wirtschaftsausschuss behandelt, eine Beschlussfassung ist für Mittwoch geplant.

Kritik

Kritische Stimmen kommen unterdessen von den Grünen: Parteichefin Leonore Gewessler äußerte Zweifel, ob die geplante Margenbegrenzung tatsächlich die Gewinne der Ölkonzerne wirksam einschränken kann, zeigte sich jedoch grundsätzlich verhandlungsbereit.

Preise bleiben unter Druck

Die Entwicklung zeigt klar: Internationale Konflikte wirken sich unmittelbar auf die Energiepreise in Österreich aus. Ob politische Maßnahmen wie die Spritpreisbremse tatsächlich Entlastung bringen, dürfte sich in den kommenden Tagen entscheiden. Für Konsumenten bedeutet das vorerst: Tanken bleibt teuer – und weitere Preisschwankungen sind nicht ausgeschlossen.

(fd/apa)

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