Star Wars back again?

Grogu stiehlt allen die Show

(20.05.2026) Nach jahrelanger Pause kehrt „Star Wars“ endlich zurück auf die große Leinwand. Mit „The Mandalorian and Grogu“ bringen Jon Favreau und Dave Filoni den ersten neuen Kinofilm des Franchise seit 2019 in die Kinos – und setzen dabei voll auf den größten Fanliebling der letzten Jahre: Grogu, besser bekannt als „Baby Yoda“.

Der Film startet am 20. Mai im Kino und wurde speziell auch für das IMAX-Format produziert. Optisch liefert das neue Abenteuer spektakuläre Bilder, gigantische Kreaturen und jede Menge Action. Gleichzeitig zeigt sich aber auch: Die emotionale Stärke der erfolgreichen Disney+-Serie erreicht der Kinofilm nicht immer.

Grogu bleibt das Herzstück des Films

Im Mittelpunkt stehen erneut der mandalorianische Kopfgeldjäger Din Djarin, gespielt von Pedro Pascal, und sein kleiner grüner Begleiter Grogu. Während Din Djarin kompromisslos gegen verbliebene Anhänger des alten Imperiums kämpft, sorgt Grogu immer wieder für die emotionalsten und zugleich charmantesten Momente des Films.

Gerade diese Vater-Sohn-Dynamik war schon in der Serie einer der größten Erfolgsfaktoren – und auch im Kino funktioniert sie am besten. Besonders ruhigere Szenen zwischen den beiden bleiben hängen und sorgen dafür, dass der Film trotz aller Explosionen und Kämpfe emotional geerdet bleibt.

Mehr Action als Tiefgang

Regisseur Jon Favreau setzt diesmal allerdings deutlich stärker auf große Schauwerte. Über die gesamte Laufzeit reiht sich eine Actionszene an die nächste: Verfolgungsjagden durch futuristische Städte, Kämpfe gegen riesige Monster und brutale Gefechte mit imperialen Warlords dominieren den Film.

Fans bekommen dabei zahlreiche bekannte „Star Wars“-Elemente serviert:

  • gigantische Kreaturen und klassische Alien-Spezies
  • Hutt-Gangster aus der Unterwelt
  • X-Wings vor ikonischen Sonnenuntergängen
  • Duelle mit Klingen statt Lichtschwertern
  • zahlreiche Easter Eggs aus „Star Wars Rebels“ und den Animationsserien

Vor allem langjährige Fans dürften viele Anspielungen entdecken, die direkt an die Original-Trilogie erinnern.

Neu mit dabei ist Hollywood-Legende Sigourney Weaver, die als Colonel Ward einen kleineren, aber wichtigen Part übernimmt. Außerdem wartet der Film mit einem kuriosen Cameo auf: Regie-Ikone Martin Scorsese leiht einer Alienfigur seine Stimme. Trotz prominenter Namen bleibt die Handlung insgesamt allerdings relativ geradlinig. Die Story konzentriert sich hauptsächlich darauf, Din Djarin und Grogu von einer gefährlichen Mission zur nächsten zu schicken. Große Überraschungen oder besonders komplexe Wendungen gibt es kaum.

Perfekte Effekte und klassische „Star Wars“-Technik

Visuell gehört „The Mandalorian and Grogu“ ohne Zweifel zu den aufwendigsten Produktionen des Franchise. Neben modernster CGI-Technik kamen erneut auch klassische Puppen- und Animatronics-Effekte zum Einsatz – gerade bei Grogu wirkt das deutlich natürlicher und lebendiger als reine Computeranimation.

Auch musikalisch versucht der Film den Spagat zwischen Nostalgie und Moderne. Komponist Ludwig Göransson verbindet klassische „Star Wars“-Elemente mit modernen Sci-Fi-Klängen und sorgt damit für den typischen Kinobombast.

Warum Fans trotzdem auf ihre Kosten kommen

Auch wenn die Geschichte wenig Überraschungen bietet, dürfte der Film für viele Fans trotzdem ein Highlight werden. Dafür sorgen vor allem:

  • die Rückkehr von Din Djarin und Grogu
  • zahlreiche Verbindungen zur Serie
  • bekannte Figuren aus dem erweiterten „Star Wars“-Universum
  • spektakuläre Action für die große Leinwand
  • nostalgische Momente für langjährige Fans

Gerade Grogu stiehlt dabei praktisch jeder Szene die Show. Der kleine Jedi-Schüler bleibt der emotionale Mittelpunkt des Films – und wahrscheinlich auch der Hauptgrund, warum viele Zuschauer ins Kino gehen werden.

Großes Kino für Fans – mit Schwächen bei der Story

„The Mandalorian and Grogu“ fühlt sich stellenweise eher wie eine besonders große Serienepisode als wie ein eigenständiger Kinofilm an. Wer die Disney+-Serie liebt, bekommt genau das, was erwartet wird: spektakuläre Action, viele „Star Wars“-Referenzen und jede Menge Grogu.

Wer dagegen auf eine tiefgründige Geschichte oder emotionale Charakterentwicklung hofft, könnte etwas enttäuscht werden. Trotzdem gelingt dem Film etwas Wichtiges: Er bringt den klassischen Abenteuergeist von „Star Wars“ zurück ins Kino.

(fd/apa)

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