Strafe für Auto-Kratzer

Gefängnis für den Täter

(20.04.2022) Insgesamt 21 Autos soll der Täter zerkratzt haben. Vor Gericht leugnet er jedoch. Es war eine „Rachektion“, es gab einen „großen Unbekannten“, doch alle Ausreden helfen nichts: Verurteilung.

Der 35-jährige syrische Flüchtling, der in Wien seine neue Heimat gefunden hat, bestreitet die Tat. Er soll ganze 21 Autos in Wien-Döbling zerkratzt haben. Der Staatsanwalt bezeichnet seine Tat milde als Dummheit, die noch ein Hilfsausdruck ist“. Der Angeklagte meint, dass er es nicht gewesen sein kann, weil man sonst Lackspuren an seinem Schlüssel, den er an einer Kette, an seiner Hose trägt, finden müsste.

Doch zum Glück gibt es den Anrainer, der die Tat gehört hatte, als er am Balkon eine Zigarette rauchte. „Es war ein Kratzen von Metall auf Metall“. Der Zeuge filmte die Tat, schrie den Täter an, rief die Polizei und rannte auf die Straße. „Das nächste Auto wäre meines gewesen.“ Der Zeuge erkannte den Mann vor Gericht wieder.

Doch der 35-jähringe Flüchtling will es noch immer nicht gewesen sein. Laut Ihm gab es einen Unbekannten, der „etwa drei Meter vor mir gegangen ist, der war es vielleicht. Es gab auch noch die Überlegenen, „dass das vielleicht eine Racheaktion des Anrainers ist“. Dieser habe den Syrer weder gekannt noch jemals zuvor gesehen hatte. Richter Palmstingl gefielen die Ausreden gar nicht: ein Jahr unbedingte Haft und Schadenswiedergutmachung!

(SZ/APA)

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