SUP-Boards: Platzen möglich
Gefahr durch Hitze
(06.08.2026) Die hohen Temperaturen ziehen derzeit viele Menschen an die Kärntner Seen. Stand-up-Paddle-Boards (SUPs) sind ein beliebtes Fortbewegungsmittel im Wasser. Die Boards sehen ähnlich aus wie Surfbretter, viele Exemplare müssen aufgepumpt werden. Dies bringt eine Gefahr mit sich: Bei Hitze und zu hohem Luftdruck können die Boards platzen.
Häufig platzen Paddle-Boards bei Temperaturen um die 35 Grad mit lautem Knall, bestätigt SUP-Verleiher Alfons Kristan. Er selbst bietet viele SUPs aus hartem Kunststoff, die nicht aufgepumpt werden müssen, zum Verleih an. Für Freizeit-Wassersportler seien aber die günstigeren, aufblasbaren SUPs praktischer, weil sie deutlich weniger Platz brauchen.
Luftdruck verringern
Die Hitze dehnt die Luft in den Boards stark aus, wenn sie im Trockenen liegen. Eine Lösung ist, den Luftdruck um ein Drittel zu verringern um so ein Platzen zu verhindern. Eine weitere Möglichkeit ist auch, auf Billigboards zu verzichten. Diese sind nämlich nicht verschweißt sondern nur verklebt, was dazu führt, dass sich der Kleber zum Teil löst. Die Reparatur eines Platzers ist möglich, wenn der Riss kleiner als zehn Zentimeter ist. Die Kosten dafür liegen bei etwa 30 bis 80 Euro, bei größeren Rissen ist das SUP nicht mehr zu retten.
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Keine Gefahr auf dem Wasser oder im Schatten
Wichtig ist auch die richtige Lagerung. Ungefährdet sind die SUPs im Schatten oder im Wasser.
Solange das SUP im Wasser ist und von unten eine Kühlung hat, besteht keine Gefahr.
Im Allgemeinen wird empfohlen, den Körper über eine Schlaufe am Fuß mit dem SUP zu verbinden. Bei einer Gewitterwarnung sollte nicht zu weit hinausgefahren werden.
(MG)