Tödlicher Snowboardunfall
Mädchen (17) stirbt im Spital
(04.03.2026) Eine 17-jährige Snowboarderin ist nach einem schweren Unfall im Skigebiet Rifflsee im Tiroler Pitztal gestorben. Die Jugendliche aus Polen erlag am Dienstag in der Innsbrucker Klinik ihren Verletzungen. Der Snowboardunfall in Tirol hatte sich bereits Mitte Februar ereignet, wie die Polizei am Mittwoch bestätigte.
Schülerin stürzt auf der Piste im Pitztal
Der Unfall passierte im Skigebiet Rifflsee in der Gemeinde Wenns (Bezirk Imst). Die 17-Jährige war dort mit einer polnischen Schülergruppe unterwegs.
Nach bisherigen Erkenntnissen stürzte die Jugendliche auf einer Piste und blieb regungslos liegen. Sie erlitt dabei schwere Kopfverletzungen.
Rettungskräfte brachten die Snowboarderin zunächst ins Tal. Anschließend wurde sie mit dem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen.
Helm zerbrochen
Die Polizei geht derzeit davon aus, dass es zu einem massiven Aufprall auf den Hinterkopf gekommen sein dürfte. Der Snowboardhelm der Jugendlichen war gebrochen, was auf eine besonders heftige Wucht des Sturzes hindeutet. Die Ärzte diagnostizierten zunächst den Verdacht auf ein schweres Schädel-Hirn-Trauma.
Keine Hinweise auf Kollision
Der genaue Unfallhergang ist weiterhin nicht vollständig geklärt, da es keine direkten Zeugen gab. Nach bisherigen Ermittlungen gibt es jedoch keine Hinweise auf eine Kollision mit einem anderen Wintersportler.
Drei Wochen später im Krankenhaus gestorben
Die 17-jährige Polin wurde nach dem Unfall mehrere Wochen lang intensivmedizinisch behandelt. Rund drei Wochen nach dem Sturz erlag sie nun in der Innsbrucker Klinik ihren schweren Verletzungen. Der tragische Fall sorgt erneut für Betroffenheit in Tirols Wintersportregionen. Experten betonen immer wieder die Bedeutung von Helm und Vorsicht auf Skipisten, auch wenn schwere Verletzungen trotz Schutzmaßnahmen nicht immer verhindert werden können.
(fd/apa)