Tanken bleibt teuer

Hohe Preise trotz Bremse

(07.04.2026) Tanken bleibt in Österreich teuer – und vor allem: sehr unterschiedlich je nach Region. Während der Durchschnitt moderat wirkt, zeigt ein Blick auf einzelne Tankstellen eine deutlich größere Preisspanne.

Karfreitag teuerster Tag

Die höchsten Preise wurden gleich zu Beginn des Osterwochenendes erreicht. Am Karfreitag lag der Dieselpreis im Schnitt bei 2,209 Euro pro Liter, Super kostete 1,788 Euro. In den darauffolgenden Tagen gingen die Preise leicht zurück. Am Ostersonntag lag Diesel bei 2,145 Euro, Super bei 1,752 Euro. Am Ostermontag zog das Niveau wieder an – auf durchschnittlich 2,188 Euro für Diesel und 1,754 Euro für Super.

Realität an den Zapfsäulen: Deutlich höhere Preise möglich

Der Durchschnitt verschleiert jedoch, wie groß die Unterschiede tatsächlich sind. So wurde etwa am Ostersonntag im Waldviertel ein Superpreis von 1,817 Euro pro Liter beobachtet – deutlich über dem österreichweiten Schnitt. Auch bei Diesel zeigt sich ein ähnliches Bild: Während günstige Tankstellen um etwa 2,14 Euro liegen, verlangen andere deutlich über 2,20 Euro.

👉 Damit ergibt sich aktuell eine Preisspanne von rund

  • 1,65 bis über 1,80 Euro bei Super
  • 2,14 bis über 2,23 Euro bei Diesel

Für Autofahrer bedeutet das: Wer nicht vergleicht, zahlt schnell 10 bis 15 Cent mehr pro Liter.

Österreich günstiger als Deutschland

Im europäischen Vergleich liegt Österreich derzeit zwar unter dem Niveau vieler Nachbarländer. In Deutschland etwa kostet Diesel im Schnitt deutlich mehr. Dennoch bewegen sich die Preise hierzulande weiterhin auf einem historisch hohen Level – gerade rund um reisestarke Zeiten wie Ostern.

Spritpreisbremse dämpft – aber nicht entscheidend

Seit Anfang April greift in Österreich die sogenannte Spritpreisbremse. Sie soll die Preise um etwa zehn Cent pro Liter senken. Ohne diese Maßnahme wären die aktuellen Preise laut Einschätzungen noch deutlich höher. Gleichzeitig zeigt sich aber: Die Entlastung reicht nicht aus, um das generell hohe Preisniveau spürbar zu drücken.

Regelung sorgt für typische Feiertags-Schwankungen

Ein weiterer Faktor ist die gesetzliche Preisregelung: Erhöhungen sind nur an bestimmten Tagen erlaubt – Montag, Mittwoch und Freitag. Senkungen hingegen jederzeit. Gerade rund um Feiertage führt das zu einem typischen Muster: Vor dem Wochenende steigen die Preise, danach geben sie kurzfristig nach – bevor sie wieder angehoben werden.

Große Unterschiede – teuer bleibt teuer

Auch wenn sich die Durchschnittswerte zuletzt nur leicht verändert haben, zeigt sich in der Praxis ein anderes Bild: Die Preisspanne ist groß, regionale Unterschiede deutlich spürbar – und insgesamt bleibt Tanken in Österreich teuer.

(fd/apa)

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