Tierquälerei: Faltohrkatzen

Deshalb leiden sie

Du siehst das Foto von der Faltohrkatze und denkst dir: „Wie süß ist die bitte eigentlich?“ Aber Achtung, diese Katzen leiden und sind krank. Heute ist ja Internationaler Weltkatzentag und anlässlich dieses Tages warnt die Tierschutzombudsstelle Wien, dass es sich bei der Moderasse Schottische Faltohrkatze (Scottish Fold) um Qualzucht handelt.

Sogar in Wien werden diese Katzen immer wieder zum Verkauf angeboten. Vor kurzem hat ein Anbieter dafür 5.000 Euro zahlen müssen, denn sowohl die Zucht als auch der Handel sind in Österreich natürlich verboten. Wer Qualzüchtungen vornimmt oder Tiere mit Qualzuchtmerkmalen importiert, erwirbt, vermittelt, weitergibt oder ausstellt, riskiert eine hohe Geldstrafe.

Wie sind Faltohrkatzen zu erkennen? Der Name lüftet das Geheimnis bereits. Die Katzen haben schon als Welpen nach vorne gekippte Ohren. Dieses Merkmal der „gefalteten“ Ohren wird ab der 3. Lebenswoche sichtbar. Eva Persy, Leiterin der Tierschutzombudsstelle Wien, sagt: „Was süß ausschaut, bedeutet für die Tiere höllische Qualen. Die nach vorn gekippten Ohren sind sichtbares Zeichen einer schmerzhaften und unheilbaren Erbkrankheit.“

Die Krankheit führt dann vor allem im Bereich der Beine und der Wirbelsäule zu sehr schmerzhaften Gelenksveränderungen und Lahmheit. Das beginnt schon im Welpenalter. Manche Tiere müssen bereits im Alter von zwei Jahren eingeschläfert werden, weil das Leid einfach zu groß ist.

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